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Deutsch fuer alle -12.07.09-

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Walther Fürst:
O Freund, da habt Ihr's gleich mit einem Blicke!

Stauffacher:
Ein solches ist in Uri nie gewesen -
Seit Menschendenken war kein Twinghof hier,
Und fest war keine Wohnung als das Grab.

Walther Fürst:
Ein Grab der Freiheit ist's. Ihr nennt's mit Namen.

Stauffacher:
Herr Walther Fürst, ich will Euch nicht verhalten,
Nicht eine müss'ge Neugier führt mich her,
Mich drücken schwere Sorgen - Drangsal hab ich
Zu Haus verlassen. Drangsal find ich hier.
Denn ganz unleidlich ist's, was wir erdulden,
Und dieses Dranges ist kein Ziel zu sehn.
Frei war der Schweizer von uralters her,
Wir sind's gewohnt, dass man uns gut begegnet,
Ein solches war im Lande nie erlebt,
Solang ein Hirte trieb auf diesen Bergen.

Walther Fürst:
Ja, es ist ohne Beispiel wie sie's treiben!
Auch unser edler Herr von Attinghausen,
Der noch die alten Zeiten hat gesehn,
Meint selber, es sei nicht mehr zu ertragen.

Stauffacher:
Auch drüben unterm Wald geht Schweres vor,
Und blutig wird's gebüsst - der Wolfenschiessen,
Des Kaisers Vogt, der auf dem Rossberg hauste,
Gelüsten trug er nach verbotner Frucht,
Baumgartens Weib, der haushält zu Alzellen,
Wollt er zu frecher Ungebühr missbrauchen,
Und mit der Axt hat ihn der Mann erschlagen.

Walther Fürst:
O die Gerichte Gottes sind gerecht!
- Baumgarten sagt Ihr? Ein bescheidner Mann!
Er ist gerettet doch und wohlgeborgen?

Stauffacher:
Euer Eidam hat ihn übern See geflüchtet,
Bei mir zu Steinen halt ich ihn verborgen -
- Noch Greulichers hat mir derselbe Mann
Berichtet, was zu Sarnen ist geschehn,
Das Herz muss jedem Biedermanne bluten.

Walther Fürst aufmerksam:
Sagt an, was ist's?

Stauffacher:
Im Melchtal, da wo man
Eintritt bei Kerns, wohnt ein gerechter Mann,
Sie nennen ihn den Heinrich von der Halden,
Und seine Stimm' gilt was in der Gemeinde.

Walther Fürst:
Wer kennt ihn nicht! Was ist's mit ihm? Vollendet!

Stauffacher:
Der Landenberger büsste seinen Sohn
Um kleinen Fehlers willen, liess die Ochsen,
das beste Paar, ihm aus dem Pfluge spannen,
Da schlug der Knab den Knecht und wurde flüchtig.

Walther Fürst in höchster Spannung:
Der Vater aber - Sagt, wie steht's um den?

Stauffacher:
Den Vater lässt der Landenberger fordern,
Zur Stelle schaffen soll er ihm den Sohn,
Und da der alte Mann mit Wahrheit schwört,
Er habe von dem Flüchtling keine Kunde,
Da lässt der Vogt die Folterknechte kommen -

Walther Fürst springt auf und will ihn auf die andre Seite führen:
O still, nichts mehr!

Stauffacher mit steigendem Ton:
»Ist mir der Sohn entgangen,
So hab ich dich« - Lässt ihn zu Boden werfen,
Den spitz'gen Stahl ihm in die Augen bohren -

Walther Fürst:
Barmherz'ger Himmel!

Melchtal stürzt heraus:
In die Augen, sagt Ihr?

Stauffacher erstaunt zum Walther Fürst:
Wer ist der Jüngling?

Melchtal fasst ihn mit krampfhafter Heftigkeit:
In die Augen? Redet.

Walther Fürst:
O der Bejammernswürdige!

Stauffacher:
Wer ist's?

(Da Walther Fürst ihm ein Zeichen gibt)

Der Sohn ist's? Allgerechter Gott!

Melchtal:
Und ich
Muss ferne sein! - In seine beiden Augen?

Walther Fürst:
Bezwinget Euch, ertragt es wie ein Mann!

Melchtal:
Um meiner Schuld, um meines Frevels willen!
- Blind also? Wirklich blind, und ganz geblendet?

Stauffacher:
Ich sagt's. Der Quell des Sehns ist ausgeflossen
Das Licht der Sonne schaut er niemals wieder.

Walther Fürst:
Schont seines Schmerzens!

Melchtal:
Niemals! Niemals wieder!

Er drückt die Hand vor die Augen, und schweigt einige Momente, dann wendet er sich von dem einen zu dem andern, und spricht mit sanfter, von Tränen erstickter Stimme:

O eine edle Himmelsgabe ist
Das Licht des Auges - Alle Wesen leben
Vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf -
Die Pflanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte.
Und er muss sitzen, fühlend, in der Nacht,
Im ewig Finstern - ihn erquickt nicht mehr
Der Matten warmes Grün, der Blumen Schmelz,
Die roten Firnen kann er nicht mehr schauen -
Sterben ist nichts - doch leben und nicht sehen,
Das ist ein Unglück - Warum seht ihr mich
So jammernd an? Ich hab zwei frische Augen,
Und kann dem blinden Vater keines geben,
Nicht einen Schimmer von dem Meer des Lichts,
Das glanzvoll, blendend, mir ins Auge dringt.
 

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Deutsch fuer alle -27.06.09 -

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ZWEITER GESELL:
Fronvogt, wie wird die Feste denn sich nennen
Die wir da baun?
FRONVOGT: Zwing Uri soll sie heissen,
Denn unter dieses Joch wird man euch beugen.
GESELLEN: Zwing Uri!
FRONVOGT: Nun was gibt's dabei zu lachen?
ZWEITER GESELL:
Mit diesem Häuslein wollt ihr Uri zwingen?
ERSTER GESELL:
Lass sehn, wieviel man solcher Maulwurfshaufen
Muss übereinander setzen, bis ein Berg
Draus wird, wie der geringste nur in Uri!

¡¡Fronvogt geht nach dem Hintergund.

MEISTER STEINMETZ:
Den Hammer werf ich in den tiefsten See,
Der mir gedient bei diesem Fluchgebäude!

¡¡TELL und STAUFFACHER kommen.

STAUFFACHER: O hätt ich nie gelebt, um das zu schauen!
TELL: Hier ist nicht gut sein. Lass uns weitergehn.
STAUFFACHER: Bin ich zu Uri in der Freiheit Land?
MEISTER STEINMETZ:
O Herr, wenn ihr die Keller erst gesehn
Unter den Trümmern! Ja wer die bewohnt,
Der wird den Hahn nicht fürder krähen hören!
STAUFFACHER: O Gott!
STEINMETZ:
Seht diese Flanken, diese Strebepfeiler,
Die stehn, wie für die Ewigkeit gebaut!
TELL:
Was Hände bauten, können Hände stürzen.

¡¡Nach den Bergen zeigend:
Das Haus der Freiheit hat uns Gott gegründet.

¡¡Man hört eine Trommel, es kommen Leute, die einen Hut auf der Stange tragen, ein Ausrufer folgt ihnen, Weiber und Kinder dringen tumultarisch nach.

ERSTER GESELL: Was will die Trommel? Gebet acht!
MEISTER STEINMETZ: Was für ein Fasnachtsaufzug und was soll der Hut?
AUSRUFER: In des Kaisers Namen! Höret!
GESELLEN: Still doch! Höret!
AUSRUFER:
Ihr sehet diesen Hut, Männer von Uri!
Aufrichten wird man ihn auf hoher Säule,
Mitten in Altdorf, an dem höchsten Ort,
Und dieses ist des Landvogts Will und Meinung:
Dem Hut soll gleiche Ehre wie ihm selbst geschehn,
Man soll ihn mit gebognem Knie und mit
Entblösstem Haupt verehren - Daran will
Der König die Gehorsamen erkennen.
Verfallen ist mit seinem Leib und Gut
Dem Könige, wer das Gebot verachtet.

¡¡Das Volk lacht laut auf, die Trommel wird gerührt, sie gehen vorüber.

ERSTER GESELL:
Welch neues Unerhörtes hat der Vogt
Sich ausgesonnen! Wir 'nen Hut verehren!
Sagt! Hat man je vernommen von dergleichen?
MEISTER STEINMETZ:
Wir unsre Knie beugen einem Hut!
Treibt er sein Spiel mit ernsthaft würd'gen Leuten?
ERSTER GESELL:
Wär's noch die kaiserliche Kron! So ist's
Der Hut von Österreich, ich sah ihn hangen
Über dem Thron, wo man die Lehen gibt!
MEISTER STEINMETZ:
Der Hut von Österreich! Gebt acht, es ist
Ein Fallstrick, uns an Östreich zu verraten!
GESELLEN: Kein Ehrenmann wird sich der Schmach bequemen.
MEISTER STEINMETZ:
Kommt, lasst uns mit den andern Abred nehmen.
Sie gehen nach der Tiefe.
TELL zum STAUFFACHER: Ihr wisset nun Bescheid. Lebt wohl, Herr Werner!
STAUFFACHER: Wo wollt ihr hin? O eilt nicht so von dannen.
TELL: Mein Haus entbehrt des Vaters. Lebet wohl.
STAUFFACHER: Mir ist das Herz so voll, mit Euch zu reden.
TELL: Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
STAUFFACHER: Doch könnten Worte uns zu Taten führen.
TELL: Die einz'ge Tat ist jetzt Geduld und Schweigen.
STAUFFACHER: Soll man ertragen, was unleidlich ist?
TELL:
Die schnellen Herrscher sind's, die kurz regieren.
- Wenn sich der Föhn erhebt aus seinen Schlünden,
Löscht man die Feuer aus, die Schiffe suchen
Eilends den Hafen, und der mächt'ge Geist
Geht ohne Schaden, spurlos, über die Erde.
Ein jeder lebe still bei sich daheim,
Dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden.
STAUFFACHER: Meint ihr?
TELL:
Die Schlange sticht nicht ungereizt.
Sie werden endlich doch von selbst ermüden,
Wenn sie die Lande ruhig bleiben sehn.
STAUFFACHER: Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden.
TELL: Beim Schiffbruch hilft der einzelne sich leichter.
STAUFFACHER: So kalt verlasst ihr die gemeine Sache?
TELL: Ein jeder zählt nur sicher auf sich selbst.
STAUFFACHER: Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
TELL: Der Starke ist am mächtigsten allein.
STAUFFACHER:
So kann das Vaterland auf Euch nicht zählen,
Wenn es verzweiflungsvoll zur Notwehr greift?

TELL gibt ihm die Hand:
Der Tell holt ein verlornes Lamm vom Abgrund,
Und sollte seinen Freunden sich entziehen?
Doch was ihr tut, lasst mich aus eurem Rat,
Ich kann nicht lange prüfen oder wählen,
Bedürft ihr meiner zu bestimmter Tat,
Dann ruft den Tell, es soll an mir nicht fehlen.

¡¡Gehen ab zu verschiedenen Seiten. Ein plötzlicher Auflauf entsteht um das Gerüste.

MEISTER STEINMETZ eilt hin: Was gibt's?
ERSTER GESELL kommt vor, rufend:
Der Schieferdecker ist vom Dach gestürzt.

¡¡BERTA mit GEFOLGE.

BERTA stürzt herein:
Ist er zerschmettert? Rennet, rennet, helft -
Wenn Hilfe möglich, rettet, hier ist Gold -

¡¡Wirft ihr Geschmeide unter das Volk.

MEISTER:
Mit eurem Golde - Alles ist euch feil
Um Gold, wenn ihr den Vater von den Kindern
Gerissen und den Mann von seinem Weibe,
Und Jammer habt gebracht über die Welt,
Denkt ihr's mit Golde zu vergüten - Geht!
Wir waren frohe Menschen eh ihr kamt,
Mit euch ist die Verzweiflung eingezogen.
BERTA zu dem FRONVOGT, der zurückkommt:
Lebt er?

¡¡Fronvogt gibt ein Zeichen des Gegenteils.

O unglücksel'ges Schloss, mit Flüchen
Erbaut, und Flüche werden dich bewohnen!

¡¡Geht ab.

Vierte Szene

Walther Fürsts Wohnung
¡¡Walther Fürst und Arnold von Melchtal treten zugleich ein von verschiedenen Seiten.

Melchtal:
Herr Walther Fürst -
Walther Fürst:
Wenn man uns überraschte!
Bleibt, wo Ihr seid. Wir sind umringt von Spähern.
Melchtal:
Bringt Ihr mir nichts von Unterwalden? Nichts
Von meinem Vater? Nicht ertrag ich's länger,
Als ein Gefangner müssig hier zu liegen.
Was hab ich denn so Sträfliches getan,
Um mich gleich einem Mörder zu verbergen?
Dem frechen Buben, der die Ochsen mir,
Das trefflichste Gespann, vor meinen Augen
Weg wollte treiben auf des Vogts Geheiss,
Hab ich den Finger mit dem Stab gebrochen.
Walther Fürst:
Ihr seid zu rasch. Der Bube war des Vogts,
Von Eurer Obrigkeit war er gesendet,
Ihr wart in Straf' gefallen, musstet Euch,
Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen.
Melchtal:
Ertragen sollt ich die leichtfert'ge Rede
Des Unverschämten: »Wenn der Bauer Brot
Wollt essen, mög er selbst am Pfluge ziehn!«
In die Seele schnitt mir's, als der Bub die Ochsen,
Die schönen Tiere von dem Pfluge spannte,
Dumpf brüllten sie, als hätten sie Gefühl
Der Ungebühr, und stiessen mit den Hörnern,
Da übernahm mich der gerechte Zorn,
Und meiner selbst nicht Herr, schlug ich den Boten.
Walther Fürst:
O kaum bezwingen wir das eigne Herz,
Wie soll die rasche Jugend sich bezähmen!
Melchtal:
Mich jammert nur der Vater - Er bedarf
So sehr der Pflege, und sein Sohn ist fern.
Der Vogt ist ihm gehässig, weil er stets
Für Recht und Freiheit redlich hat gestritten.
Drum werden sie den alten Mann bedrängen,
Und niemand ist, der ihn vor Unglimpf schütze.
- Werde mit mir was will, ich muss hinüber.
Walther Fürst:
Erwartet nur und fasst Euch in Geduld,
Bis Nachricht uns herüberkommt vom Walde.
- Ich höre klopfen, geht - Vielleicht ein Bote
Vom Landvogt - Geht hinein - Ihr seid in Uri
Nicht sicher vor des Landenbergers Arm,
Denn die Tyrannen reichen sich die Hände.
Melchtal:
Sie lehren uns, was wir tun sollten.
Walther Fürst:
Geht!
Ich ruf Euch wieder, wenn's hier sicher ist.

¡¡Melchtal geht hinein.

Der Unglückselige, ich darf ihm nicht
Gestehen, was mir Böses schwant - Wer klopft?
Sooft die Türe rauscht, erwart ich Unglück.
Verrat und Argwohn lauscht in allen Ecken,
Bis in das Innerste der Häuser dringen
Die Boten der Gewalt, bald tät es not,
Wir hätten Schloss und Riegel an den Türen.

¡¡Er öffnet und tritt erstaunt zurück, da Werner Stauffacher hereintritt.

Was seh ich? Ihr, Herr Werner! Nun bei Gott!
Ein werter, teurer Gast - Kein bessrer Mann
Ist über diese Schwelle noch gegangen.
Seid hoch willkommen unter meinem Dach!
Was führt Euch her? Was sucht Ihr hier in Uri?

Stauffacher ihm die Hand reichend:
Die alten Zeiten und die alte Schweiz.
Walther Fürst:
Die bringt ihr mit Euch - Sieh, mir wird so wohl,
Warm geht das Herz mir auf bei Eurem Anblick.
- Setzt Euch, Herr Werner - Wie verliesset Ihr
Frau Gertrud, Eure angenehme Wirtin,
Des weisen Ibergs hochverständ'ge Tochter?
Von allen Wandrern aus dem deutschen Land,
Die über Meinradszell nach Welschland fahren,
Rühmt jeder Euer gastlich Haus - Doch sagt,
Kommt ihr soeben frisch von Flüelen her,
Und habt Euch nirgends sonst noch umgesehn,
Eh Ihr den Fuss gesetzt auf diese Schwelle?

Stauffacher setzt sich:
Wohl ein erstaunlich neues Werk hab ich
Bereiten sehen, das mich nicht erfreute.
 

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À¸Å̤µ¤ó¤ÎÃæ¤Ë¤Ï60ºÐ¤Ç»Ï¤á¤¿Êý¤â¤¤¤Þ¤¹¡ªAber kein Problem!!!
Deutsch lernen macht Spass!!!!


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Ich freue mich, Sie kennenzulernen!

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          R. Sache,                      Hueber Verlag

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Deutsch fuer alle -06.06.09 -

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GERTRUD:
So ernst, mein Freund? Ich kenne dich nicht mehr.
Schon viele Tage seh ich's schweigend an,
Wie finstrer Trübsinn deine Stirne furcht.
Auf deinem Herzen drückt ein still Gebresten,
Vertrau es mir, ich bin dein treues Weib,
Und meine Hälfte fordr ich deines Grams.
Stauffacher reicht ihr die Hand und schweigt.
Was kann dein Herz beklemmen, sag es mir.
Gesegnet ist dein Fleiss, dein Glücksstand blüht,
Voll sind die Scheunen, und der Rinder Scharen,
Der glatten Pferde wohlgenährte Zucht
Ist von den Bergen glücklich heimgebracht
Zur Winterung in den bequemen Ställen.
- Da steht dein Haus, reich, wie ein Edelsitz
von schönem Stammholz ist es neu gezimmert
Und nach dem Richtmass ordentlich gefügt
Von vielen Fenstern glänzt es wohnlich, hell,
Mit bunten Wappenschildern ist's bemalt,
Und weisen Sprüchen, die der Wandersmann
Verweilend liest und ihren Sinn bewundert.
STAUFFACHER:
Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt,
Doch ach - es wankt der Grund, auf den wir bauten.
GERTRUD:
Mein Werner sage, wie verstehst du das?
STAUFFACHER:
Vor dieser Linde sass ich jüngst wie heut,
Das schön Vollbrachte freudig überdenkend,
Da kam daher von Küssnacht, seiner Burg,
Der Vogt mit seinen Reisigen geritten.
Vor diesem Hause hielt er wundernd an,
Doch ich erhub mich schnell, und unterwürfig
Wie sich's gebührt, trat ich dem Herrn entgegen,
Der uns des Kaisers richterliche Macht
Vorstellt im Lande. »Wessen ist dies Haus?«
Fragt' er bösmeinend, denn er wusst es wohl.
Doch schnell besonnen ich entgegn ihm so:
Dies Haus, Herr Vogt, ist meines Herrn des Kaisers,
Und Eures und mein Lehen - da versetzt er:
»Ich bin Regent im Land an Kaisers Statt,
Und will nicht, dass der Bauer Häuser baue
Auf seine eigne Hand, und also frei
Hinleb, als ob er Herr wär in dem Lande,
Ich werd mich unterstehn, euch das zu wehren.«
Dies sagend ritt er trutziglich von dannen,
Ich aber blieb mit kummervoller Seele,
Das Wort bedenkend, das der Böse sprach.
GERTRUD:
Mein lieber Herr und Ehewirt! Magst du
Ein redlich Wort von deinem Weib vernehmen?
Des edlen Ibergs Tochter rühm ich mich,
Des vielerfahrnen Manns. Wir Schwestern sassen,
Die Wolle spinnend, in den langen Nächten,
Wenn bei dem Vater sich des Volkes Häupter
Versammelten, die Pergamente lasen
Der alten Kaiser, und des Landes Wohl
Bedachten in vernünftigem Gespräch.
Aufmerkend hört ich da manch kluges Wort,
Was der Verständ'ge denkt, der Gute wünscht,
Und still im Herzen hab ich mir's bewahrt.
So höre denn und acht auf meine Rede,
Denn was dich presste, sieh das wusst ich längst.
- Dir grollt der Landvogt, möcht gern dir schaden,
Denn du bist ihm ein Hindernis, dass sich
Der Schwyzer nicht dem neuen Fürstenhaus
Will unterwerfen, sondern treu und fest
Beim Reich beharren, wie die würdigen
Altvordern es gehalten und getan. -
Ist's nicht so Werner? Sag es, wenn ich lüge!
STAUFFACHER:
So ist's, das ist des Gesslers Groll auf mich.
GERTRUD:
Er ist dir neidisch, weil du glücklich wohnst,
Ein freier Mann auf deinem eignen Erb
- Denn er hat keins. Vom Kaiser selbst und Reich
Trägst du dies Haus zu Lehn, du darfst es zeigen,
So gut der Reichsfürst seine Länder zeigt,
Denn über dir erkennst du keinen Herrn
Als nur den Höchsten in der Christenheit -
Er ist ein jüngrer Sohn nur seines Hauses,
Nichts nennt er sein als seinen Rittermantel,
Drum sieht er jedes Biedermannes Glück
Mit scheelen Augen gift'ger Missgunst an,
Dir hat er längst den Untergang geschworen -
Noch stehst du unversehrt - Willst du erwarten,
Bis er die böse Lust an die gebüsst?
Der kluge Mann baut vor.
STAUFFACHER:
Was ist zu tun?
GERTRUD tritt näher:
So höre meinen Rat! Du weisst, wie hier
Zu Schwyz sich alle Redlichen beklagen
Ob dieses Landvogts Geiz und Wüterei.
So zweifle nicht, dass sie dort drüben auch
In Unterwalden und im Urner Land
Des Dranges müd sind und des harten Jochs -
Denn wie der Gessler hier, so schafft es frech
Der Landenberger drüben überm See -
Es kommt kein Fischerkahn zu uns herüber,
Der nicht ein neues Unheil und Gewalt-
Beginnen von den Vögten uns verkündet.
Drum tät es gut, dass eurer etliche,
Die's redlich meinen, still zu Rate gingen,
Wie man des Drucks sich möcht erledigen.
So acht ich wohl, Gott würd euch nicht verlassen,
Und der gerechten Sache gnädig sein -
Hast du in Uri keinen Gastfreund, sprich,
Dem du dein Herz magst redlich offenbaren?
STAUFFACHER:
Der wackern Männer kenn ich viele dort,
Und angesehen grosse Herrenleute,
Die mir geheim sind und gar wohl vertraut.

Er steht auf.

Frau, welchen Sturm gefährlicher Gedanken
Weckst du mir in der stillen Brust! Mein Innerstes
Kehrst du ans Licht des Tages mir entgegen,
Und was ich mir zu denken still verbot,
Du sprichst's mit leichter Zunge kecklich aus.
- Hast du auch wohl bedacht, was du mir rätst?
Die wilde Zwietracht und den Klang der Waffen
Rufst du in dieses friedgewohnte Tal -
Wir wagten es, ein schwaches Volk der Hirten,
In Kampf zu gehen mit dem Herrn der Welt?
Der gute Schein nur ist's, worauf sie warten,
Um loszulassen auf dies arme Land
Die wilden Horden ihrer Kriegesmacht,
Darin zu schalten mit des Siegers Rechten,
Und unterm Schein gerechter Züchtigung
Die alten Freiheitsbriefe zu vertilgen.
GERTRUD:
Ihr seid auch Männer, wisset eure Axt
zu führen, und dem Mutigen hilft Gott!
STAUFFACHER:
O Weib! Ein furchtbar wütend Schrecknis ist
Der Krieg, die Herde schlägt er und den Hirten.
GERTRUD:
Ertragen muss man, was der Himmel sendet,
Unbilliges erträgt kein edles Herz.
STAUFFACHER:
Dies Haus erfreut dich, das wir neu erbauten.
Der Krieg, der ungeheure, brennt es nieder.
GERTRUD:
Wüsst ich mein Herz an zeitlich Gut gefesselt,
Den Brand wärf ich hinein mit eigner Hand.
STAUFFACHER:
Du glaubst an Menschlichkeit! Es schont der Krieg
Auch nicht das zarte Kindlein in der Wiege.
GERTRUD:
Die Unschuld hat im Himmel einen Freund!
- Sieh vorwärts, Werner, und nicht hinter dich.
STAUFFACHER:
Wir Männer können tapfer fechtend sterben,
Welch Schicksal aber wird das eure sein?
GERTRUD:
Die letzte Wahl steht auch dem Schwächsten offen,
Ein Sprung von dieser Brücke macht mich frei.
STAUFFACHER stürzt in ihre Arme:
Wer solch ein Herz an seinen Busen drückt,
Der kann für Herd und Hof mit Freuden fechten.
Und keines Königs Heermacht fürchtet er -
Nach Uri fahr ich stehnden Fusses gleich,
Dort lebt ein Gastfreund mir, Herr Walther Fürst,
Der über diese Zeiten denkt wie ich.
Auch find ich dort den edlen Bannerherrn
Von Attinghaus - obgleich von hohem Stamm
Liebt er das Volk und ehrt die alten Sitten.
Mit ihnen beiden pfleg ich Rats, wie man
Der Landesfeinde mutig sich erwehrt -
Leb wohl - und weil ich fern bin, führe du
Mit klugem Sinn das Regiment des Hauses -
Dem Pilger, der zum Gotteshause wallt,
Dem frommen Mönch, der für sein Kloster sammelt,
Gib reichlich und entlass ihn wohlgepflegt.
Stauffachers Haus verbirgt sich nicht. Zuäusserst
Am offnen Heerweg steht's, ein wirtlich Dach
Für alle Wandrer, die des Weges fahren.

Indem sie nach dem Hintergrund abgehen, tritt WILHELM TELL mit BAUMGARTEN vorn auf die Szene.

TELL zu BAUMGARTEN:
Ihr habt jetzt meiner weiter nicht vonnöten,
Zu jenem Hause gehet ein, dort wohnt
Der Stauffacher, ein Vater der Bedrängten.
- Doch sieh, da ist er selber - Folgt mir, kommt!
Gehen auf ihn zum, die Szene verwandelt sich.

Dritte Szene

Öffentlicher Platz bei Altdorf. Auf einer Anhöhe im Hintergrund sieht man eine Feste bauen, welche schon so weit gediehen, dass sich die Form des Ganzen darstellt. Die hintere Seite ist fertig, an der vordern wird eben gebaut, das Gerüste steht noch, an welchem die Werkleute auf und niedersteigen, auf dem höchsten Dach hängt der Scheiferdecker - Alles ist in Bewegung und in Arbeit.
FRONVOGT. MEISTER STEINMETZ. GESELLEN und HANDLANGER.

FRONVOGT mit dem Stabe, treibt die Arbeiter:
Nicht lange gefeiert, frisch! Die Mauersteine
Herbei, den Kalk, den Mörtel zugefahren!
Wenn der Herr Landvogt kommt, dass er das Werk
Gewachsen sieht - Das schlendert wie die Schnecken.
Zu zwei Handlangern, welche tragen:
Heisst das geladen? Gleich das Doppelte!
Wie die Tagdiebe ihre Pflicht bestehlen!
ERSTER GESELL:
Das ist doch hart, dass wir die Steine selbst
Zu unserm Twing und Kerker sollen fahren!
FRONVOGT:
Was murret ihr? Das ist ein schlechtes Volk,
Zu nichts anstellig als das Vieh zu melken,
Und faul herumzuschlendern auf den Bergen.
ALTER MANN ruht aus:
Ich kann nicht mehr.
FRONVOGTschüttelt ihn:
Frisch Alter an die Arbeit!
ERSTER GESELL:
Habt ihr denn gar kein Eingeweid, dass ihr
Den Greis, der kaum sich selber schleppen kann,
Zum harten Frondienst treibt?
MEISTER STEINMETZ und GESELLEN:
's ist himmelschreiend!
FRONVOGT:
Sorgt ihr für euch, ich tu was meines Amts.
 

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Kuoni:
Der Wüterich! Der hat nun seinen Lohn!
Hat's lang verdient ums Volk von Unterwalden.

Baumgarten:
Die Tat ward ruchbar, mir wird nachgesetzt -
Indem wir sprechen - Gott - verrinnt die Zeit -

Es fängt an zu donnern.

Kuoni:
Frisch Fährmann - Schaff den Biedermann hinüber.

Ruodi:
Geht nicht. Ein schweres Ungewitter ist
Im Anzug. Ihr müsst warten.

Baumgarten:
Heil'ger Gott!
Ich kann nicht warten. Jeder Aufschub tötet -

Kuoni zum Fischer:
Greif an mit Gott, dem Nächsten muss man helfen,
Es kann uns allen Gleiches ja begegnen.

Brausen und Donnern.

Ruodi:
Der Föhn ist los, ihr seht wie hoch der See geht,
Ich kann nicht steuern gegen Sturm und Wellen.

Baumgarten umfasst seine Knie:
So helf Euch Gott, wie Ihr Euch mein erbarmet -

Werni:
Es geht ums Leben, sei barmherzig, Fährmann.

Kuoni:
s'ist ein Hausvater, und hat Weib und Kinder!

Wiederholte Donnerschläge.

Ruodi:
Was? Ich hab auch ein Leben zu verlieren,
Hab Weib und Kind daheim, wie er - Seht hin
Wie's brandet, wie es wogt und Wirbel zieht,
Und alle Wasser aufrührt in der Tiefe.
- Ich wollte gern den Biedermann erretten,
Doch es ist rein unmöglich, ihr seht selbst.

Baumgarten noch auf den Knien:
So muss ich fallen in des Feindes Hand,
Das nahe Rettungsufer im Gesichte!
- Dort liegt's! Ich kann's erreichen mit den Augen
Hinüberdringen kann der Stimme Schall,
Da ist der Kahn, der mich hinübertrüge,
Und muss hier liegen, hülflos, und verzagen!

Kuoni:
Seht wer da kommt!

Werni:
Es ist der Tell aus Bürglen!

Tell mit der Armbrust.

Tell:
Wer ist der Mann, der hier um Hülfe fleht?

Kuoni:
's ist ein Alzeller Mann, er hat sein Ehr
Verteidigt, und den Wolfenschiess erschlagen,
Des Königs Burgvogt, der auf Rossberg sass -
Des Landvogts Reiter sind ihm auf den Fersen.
Er fleht den Schiffer um die Ueberfahrt,
Der fürcht't sich vor dem Sturm und will nicht fahren.

Ruodi:
Da ist der Tell, er führt das Ruder auch,
Der soll mir's zeugen, ob die Fahrt zu wagen.

Tell:
Wo's not tut, Fährmann, lässt sich alles wagen.

Heftige Donnerschläge, der See rauscht auf.

Ruodi:
Ich soll mich in den Höllenrachen stürzen?
Das täte keiner, der bei Sinnen ist.

Tell:
Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt,
Vertrau' auf Gott und rette den Bedrängten.

Ruodi:
Vom sicheren Port lässt sich's gemächlich raten,
Da ist der Kahn und dort der See! Versucht's!

Tell:
Der See kann sich, der Landvogt nicht erbarmen,
Versuch es Fährmann!

Hirten und Jäger:
Rett ihn! Rett ihn! Rett ihn!

Ruodi:
Und wär's mein Bruder und mein leiblich Kind,
Es kann nicht sein, s'ist heut Simons und Judä,
Da rast der See und will sein Opfer haben.

Tell:
Mit eitler Rede wird hier nichts geschafft,
Die Stunde dringt, dem Mann muss Hülfe werden.
Sprich, Fährmann, willst du fahren?

Ruodi:
Nein, nicht ich!

Tell:
In Gottes Namen denn! Gib her den Kahn,
Ich will's mit meiner schwachen Kraft versuchen.

Kuoni:
Ha, wackrer Tell!

Werni:
Das gleicht dem Waidgesellen!

Baumgarten:
Mein Retter seid Ihr und mein Engel, Tell!

Tell:
Wohl aus des Vogts Gewalt errett ich Euch,
Aus Sturmesnöten muss ein andrer helfen.
Doch besser ist's, Ihr fallt in Gottes Hand,
Als in der Menschen! Zu dem Hirten: Landsmann, tröstet Ihr
Mein Weib, wenn mir was Menschliches begegnet,
Ich hab getan, was ich nicht lassen konnte.

Er springt in den Kahn.

Kuoni zum Fischer:
Ihr seid ein Meister Steuermann. Was sich
Der Tell getraut, das konntet Ihr nicht wagen?

Ruodi:
Wohl bessre Männer tun's dem Tell nicht nach,
Es gibt nicht zwei, wie der ist, im Gebirge.

Werniist auf den Fels gestiegen:
Er stösst schon ab. Gott helf dir, braver Schwimmer!
Sieh, wie das Schifflein auf den Wellen schwankt!

Kuoni am Ufer:
Die Flut geht drüber weg - Ich seh's nicht mehr.
Doch halt, da ist es wieder! Kräftiglich
Arbeitet sich der Wackre durch die Brandung.

Seppi:
Des Landvogts Reiter kommen angesprengt.

Kuoni:
Weiss Gott, sie sind's! das war Hülf in der Not.

Ein Trupp Landenbergischer Reiter.

Erster Reiter:
Den Mörder gebt heraus, den ihr verborgen.

Zweiter:
Des Wegs kam er, umsonst verhehlt ihr ihn.

KuoniundRuodi:
Wen meint ihr, Reiter?

Erster Reiterentdeckt den Nachen:
Ha, was seh ich! Teufel!

Werni oben:
Ist's der im Nachen, den ihr sucht? - Reit zu!
Wen ihr frisch beilegt, holt ihr ihn noch ein.

Zweiter:
Verwünscht! Er ist entwischt.

Erster zum Hirten und Fischer:
Ihr habt ihm fortgeholfen,
Ihr sollt uns büssen - Fallt in ihre Herde!
Die Hütte reisset ein, brennt und schlagt nieder!

Eilen fort.

Seppi stürzt nach:
O meine Lämmer!

Kuoni folgt:
Weh mir! Meine Herde!

Ruodi ringt die Hände:
Gerechtigkeit des Himmels,
Wann wird der Retter kommen diesem Lande? Folgt ihnen.

Zweite Szene
Zu Steinen in Schwyz. Eine Linde vor des Stauffachers Hause an der Landstrasse, nächst der Brücke.

WERNER STAUFFACHER, PFEIFFER VON LUZERN kommen im Gespräch.

PFEIFFER:
Ja, ja Herr Stauffacher, wie ich Euch sagte.
Schwör nicht zu Östreich, wenn Ihr's könnt vermeiden.
Haltet fest am Reich und wacker wie bisher,
Gott schirme Euch bei Eurer alten Freiheit!
Drückt ihm herzlich die Hand und will gehen.

STAUFFACHER:
Bleibt doch, bis meine Wirtin kommt - Ihr seid
Mein Gast zu Schwyz, ich in Luzern der Eure.

PFEIFFER:
Viel Dank! Muss heute Gersau noch erreichen.
- Was ihr auch Schweres mögt zu leiden haben
Von eurer Vögte Geiz und Übermut,
Tragt's in Geduld! Es kann sich ändern, schnell,
Ein andrer Kaiser kann ans Reich gelangen.
Seid Ihr erst Österreichs, seid ihr's auf immer.

Er geht ab. Stauffacher setzt sich kummervoll auf eine Bank unter der Linde. So findet ihn GERTRUD, seine Frau, die sich neben ihn stellt, und ihn eine Zeitlang schweigend betrachtet.
 

Deutsch fuer alle -23.05.09 -

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Kuoni:
Der Wüterich! Der hat nun seinen Lohn!
Hat's lang verdient ums Volk von Unterwalden.

Baumgarten:
Die Tat ward ruchbar, mir wird nachgesetzt -
Indem wir sprechen - Gott - verrinnt die Zeit -

Es fängt an zu donnern.

Kuoni:
Frisch Fährmann - Schaff den Biedermann hinüber.

Ruodi:
Geht nicht. Ein schweres Ungewitter ist
Im Anzug. Ihr müsst warten.

Baumgarten:
Heil'ger Gott!
Ich kann nicht warten. Jeder Aufschub tötet -

Kuoni zum Fischer:
Greif an mit Gott, dem Nächsten muss man helfen,
Es kann uns allen Gleiches ja begegnen.

Brausen und Donnern.

Ruodi:
Der Föhn ist los, ihr seht wie hoch der See geht,
Ich kann nicht steuern gegen Sturm und Wellen.

Baumgarten umfasst seine Knie:
So helf Euch Gott, wie Ihr Euch mein erbarmet -

Werni:
Es geht ums Leben, sei barmherzig, Fährmann.

Kuoni:
s'ist ein Hausvater, und hat Weib und Kinder!

Wiederholte Donnerschläge.

Ruodi:
Was? Ich hab auch ein Leben zu verlieren,
Hab Weib und Kind daheim, wie er - Seht hin
Wie's brandet, wie es wogt und Wirbel zieht,
Und alle Wasser aufrührt in der Tiefe.
- Ich wollte gern den Biedermann erretten,
Doch es ist rein unmöglich, ihr seht selbst.

Baumgarten noch auf den Knien:
So muss ich fallen in des Feindes Hand,
Das nahe Rettungsufer im Gesichte!
- Dort liegt's! Ich kann's erreichen mit den Augen
Hinüberdringen kann der Stimme Schall,
Da ist der Kahn, der mich hinübertrüge,
Und muss hier liegen, hülflos, und verzagen!

Kuoni:
Seht wer da kommt!

Werni:
Es ist der Tell aus Bürglen!

Tell mit der Armbrust.

Tell:
Wer ist der Mann, der hier um Hülfe fleht?

Kuoni:
's ist ein Alzeller Mann, er hat sein Ehr
Verteidigt, und den Wolfenschiess erschlagen,
Des Königs Burgvogt, der auf Rossberg sass -
Des Landvogts Reiter sind ihm auf den Fersen.
Er fleht den Schiffer um die Ueberfahrt,
Der fürcht't sich vor dem Sturm und will nicht fahren.

Ruodi:
Da ist der Tell, er führt das Ruder auch,
Der soll mir's zeugen, ob die Fahrt zu wagen.

Tell:
Wo's not tut, Fährmann, lässt sich alles wagen.

Heftige Donnerschläge, der See rauscht auf.

Ruodi:
Ich soll mich in den Höllenrachen stürzen?
Das täte keiner, der bei Sinnen ist.

Tell:
Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt,
Vertrau' auf Gott und rette den Bedrängten.

Ruodi:
Vom sicheren Port lässt sich's gemächlich raten,
Da ist der Kahn und dort der See! Versucht's!

Tell:
Der See kann sich, der Landvogt nicht erbarmen,
Versuch es Fährmann!

Hirten und Jäger:
Rett ihn! Rett ihn! Rett ihn!

Ruodi:
Und wär's mein Bruder und mein leiblich Kind,
Es kann nicht sein, s'ist heut Simons und Judä,
Da rast der See und will sein Opfer haben.

Tell:
Mit eitler Rede wird hier nichts geschafft,
Die Stunde dringt, dem Mann muss Hülfe werden.
Sprich, Fährmann, willst du fahren?

Ruodi:
Nein, nicht ich!

Tell:
In Gottes Namen denn! Gib her den Kahn,
Ich will's mit meiner schwachen Kraft versuchen.

Kuoni:
Ha, wackrer Tell!

Werni:
Das gleicht dem Waidgesellen!

Baumgarten:
Mein Retter seid Ihr und mein Engel, Tell!

Tell:
Wohl aus des Vogts Gewalt errett ich Euch,
Aus Sturmesnöten muss ein andrer helfen.
Doch besser ist's, Ihr fallt in Gottes Hand,
Als in der Menschen! Zu dem Hirten: Landsmann, tröstet Ihr
Mein Weib, wenn mir was Menschliches begegnet,
Ich hab getan, was ich nicht lassen konnte.

Er springt in den Kahn.

Kuoni zum Fischer:
Ihr seid ein Meister Steuermann. Was sich
Der Tell getraut, das konntet Ihr nicht wagen?

Ruodi:
Wohl bessre Männer tun's dem Tell nicht nach,
Es gibt nicht zwei, wie der ist, im Gebirge.

Werniist auf den Fels gestiegen:
Er stösst schon ab. Gott helf dir, braver Schwimmer!
Sieh, wie das Schifflein auf den Wellen schwankt!

Kuoni am Ufer:
Die Flut geht drüber weg - Ich seh's nicht mehr.
Doch halt, da ist es wieder! Kräftiglich
Arbeitet sich der Wackre durch die Brandung.

Seppi:
Des Landvogts Reiter kommen angesprengt.

Kuoni:
Weiss Gott, sie sind's! das war Hülf in der Not.

Ein Trupp Landenbergischer Reiter.

Erster Reiter:
Den Mörder gebt heraus, den ihr verborgen.

Zweiter:
Des Wegs kam er, umsonst verhehlt ihr ihn.

KuoniundRuodi:
Wen meint ihr, Reiter?

Erster Reiterentdeckt den Nachen:
Ha, was seh ich! Teufel!

Werni oben:
Ist's der im Nachen, den ihr sucht? - Reit zu!
Wen ihr frisch beilegt, holt ihr ihn noch ein.

Zweiter:
Verwünscht! Er ist entwischt.

Erster zum Hirten und Fischer:
Ihr habt ihm fortgeholfen,
Ihr sollt uns büssen - Fallt in ihre Herde!
Die Hütte reisset ein, brennt und schlagt nieder!

Eilen fort.

Seppi stürzt nach:
O meine Lämmer!

Kuoni folgt:
Weh mir! Meine Herde!

Ruodi ringt die Hände:
Gerechtigkeit des Himmels,
Wann wird der Retter kommen diesem Lande? Folgt ihnen.

Zweite Szene
Zu Steinen in Schwyz. Eine Linde vor des Stauffachers Hause an der Landstrasse, nächst der Brücke.

WERNER STAUFFACHER, PFEIFFER VON LUZERN kommen im Gespräch.

PFEIFFER:
Ja, ja Herr Stauffacher, wie ich Euch sagte.
Schwör nicht zu Östreich, wenn Ihr's könnt vermeiden.
Haltet fest am Reich und wacker wie bisher,
Gott schirme Euch bei Eurer alten Freiheit!
Drückt ihm herzlich die Hand und will gehen.

STAUFFACHER:
Bleibt doch, bis meine Wirtin kommt - Ihr seid
Mein Gast zu Schwyz, ich in Luzern der Eure.

PFEIFFER:
Viel Dank! Muss heute Gersau noch erreichen.
- Was ihr auch Schweres mögt zu leiden haben
Von eurer Vögte Geiz und Übermut,
Tragt's in Geduld! Es kann sich ändern, schnell,
Ein andrer Kaiser kann ans Reich gelangen.
Seid Ihr erst Österreichs, seid ihr's auf immer.

Er geht ab. Stauffacher setzt sich kummervoll auf eine Bank unter der Linde. So findet ihn GERTRUD, seine Frau, die sich neben ihn stellt, und ihn eine Zeitlang schweigend betrachtet.
 

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Erster Aufzug¡¡¡¡Erste Szene

Hohes Felsenufer des Vierwaldstättersees, Schwyz gegenüber.

Der See macht eine Bucht ins Land, eine Hütte ist unweit dem Ufer, Fischerknabe fährt sich in einem Kahn. Über den See hinweg sieht man die grünen Matten, Dörfer und Höfe von Schwyz im hellen Sonnenschein liegen. Zur Linken des Zuschauers zeigen sich die Spitzen des Haken, mit Wolken umgeben; zur Rechten im fernen Hintergrund sieht man die Eisgebirge. Noch ehe der Vorhang aufgeht, hört man den Kuhreihen und das harmonische Geläut der Herdenglocken, welches sich auch bei eröffneter Szene noch eine Zeitlang fortsetzt.

Fischerknabe singt im Kahn: Melodie des Kuhreihens
Es lächelt der See, er ladet zum Bade,
Der Knabe schlief ein am grünen Gestade,
    Da hört er ein Klingen,
    Wie Flöten so süss,
    Wie Stimmen der Engel
    Im Paradies.
Und wie er erwachet in seliger Lust,
Da spülen die Wasser ihn um die Brust,
    Und es ruft aus den Tiefen:
    Lieb Knabe, bist mein!
    Ich locke den Schäfer,
    Ich zieh ihn herein.

Hirte auf dem Berge: Variation des Kuhreihens
    Ihr Matten lebt wohl,
    Ihr sonnigen Weiden!
    Der Senn muss scheiden,
    Der Sommer ist hin.
Wir fahren zu Berg, wir kommen wieder,
Wenn der Kuckuck ruft, wenn erwachen die Lieder,
Wenn mit Blumen die Erde sich kleidet neu,
Wenn die Brünnlein fliessen im lieblichen Mai
    Ihr Matten lebt wohl,
    Ihr sonnigen Weiden!
    Der Senne muss scheiden,
    Der Sommer ist hin.

Alpenjäger erscheint gegenüber auf der Höhe des Felsen: Zweite Variation
Es donnern die Höhen, es zittert der Steg,
Nicht grauet dem Schützen auf schwindlichtem Weg,
    Er schreitet verwegen
    Auf Feldern von Eis,
    Da pranget kein Frühling,
    Da grünet kein Reis;
Und unter den Füssen ein neblichtes Meer,
Erkennt er die Städte der Menschen nicht mehr,
    Durch den Riss nur der Wolken
    Erblickt er die Welt,
    Tief unter den Wassern
    Das grünende Feld.

Die Landschaft verändert sich, man hört ein dumpfes Krachen von den Bergen, Schatten von Wolken laufen über die Gegend.

Ruodi der Fischer kommt aus der Hütte, Werni der Jäger steigt vom Felsen, Kuoni der Hirte kommt, mit dem Melknapf auf der Schulter. Seppi, sein Handbube, folgt ihm.

Ruodi:
Mach hurtig Jenni. Zieh die Naue ein.
Der graue Talvogt kommt, dumpf brüllt der Firn,
Der Mythenstein zieht seine Haube an,
Und kalt her bläst es aus dem Wetterloch,
Der Sturm, ich mein, wird dasein, eh wir's denken.

Kuoni:
's kommt Regen, Fährmann. Meine Schafe fressen
Mit Begierde Gras, und Wächter scharrt die Erde.

Werni:
Die Fische springen, und das Wasserhuhn
Taucht unter. Ein Gewitter ist im Anzug.

Kuoni zum Buben:
Lug Seppi, ob das Vieh sich nicht verlaufen.

Seppi:
Die braune Liesel kenn ich am Geläut.

Kuoni:
So fehlt uns keine mehr, die geht am weitsten.

Ruodi:
Ihr habt ein schön Geläute, Meister Hirt.

Werni:
Und schmuckes Vieh - Ist's Euer eigenes, Landsmann?

Kuoni:
Bin nit so reich - 's ist meines gnädigen Herrn,
Des Attinghäusers, und mir zugezählt.

Ruodi:
Wie schön der Kuh das Band zu Halse steht!

Kuoni:
Das weiss sie auch, dass sie den Reihen führt,
Und nähm ich ihr's, sie hörte auf zu fressen.

Ruodi:
Ihr seid nicht klug! Ein unvernünft'ges Vieh -

Werni:
Ist bald gesagt. Das Tier hat auch Vernunft,
Das wissen wir, die wir die Gemsen jagen,
Die stellen klug, wo sie zur Weide gehn,
'ne Vorhut aus, die spitzt das Ohr und warnet
Mit heller Pfeife, wenn der Jäger naht.

Ruodizum Hirten:
Treibt Ihr jetzt heim?

Kuoni:
Die Alp ist abgeweidet.

Werni:
Glücksel'ge Heimkehr, Senn!

Kuoni:
Die wünsch ich Euch,
Von Eurer Fahrt kehrt sich's nicht immer wieder.

Ruodi:
Dort kommt ein Mann in voller Hast gelaufen.

Werni:
Ich kenn ihn, 's ist der Baumgart von Alzellen.

Konrad Baumgarten atemlos hereinstürzend.

Baumgarten:
Um Gottes willen, Fährmann, Euren Kahn!

Ruodi:
Nun, nun, was gibt's so eilig?

Baumgarten:
Bindet los!
Ihr rettet mich vom Tode! Setzt mich über!

Kuoni:
Landsmann, was hat Ihr?

Werni:
Wer verfolgt Euch denn?

Baumgarten zum Fischer:
Eilt, eilt, sie sind mir dicht schon an den Fersen!
De Landvogts Reiter kommen hinter mir,
Ich bin ein Mann des Tods, wenn sie mich greifen.

Ruodi:
Warum verfolgen Euch die Reisigen?

Baumgarten:
Erst rettet mich, und dann steh ich Euch Rede.

Werni:
Ihr seid mit Blut befleckt, was hat's gegeben?

Baumgarten:
Des Kaisers Burgvogt, der auf dem Rossberg sass -

Kuoni:
Der Wolfenschiessen! Lässt Euch der verfolgen?

Baumgarten:
Der schadet nicht mehr, ich hab ihn erschlagen.

Alle fahren zurück:
Gott sei Euch gnädig! Was habt Ihr getan?

Baumgarten:
Was jeder freie Mann an meinem Platz!
Mein gutes Hausrecht hab ich ausgeübt
Am Schänder meiner Ehr und meines Weibes.

Kuoni:
Hat Euch der Burgvogt an der Ehr geschädigt?

Baumgarten:
Dass er sein bös Gelüsten nicht vollbracht,
Hat Gott und meine gute Axt verhütet.

Werni:
Ihr habt ihm mit der Axt den Kopf zerspalten?

Kuoni:
O lasst uns alles hören. Ihr habt Zeit,
Bis er den Kahn vom Ufer losgebunden.

Baumgarten:
Ich hatte Holz gefällt im Wald, da kommt
Mein Weib gelaufen in der Angst des Todes.
»Der Burgvogt liegt in meinem Haus, er hab
Ihr anbefohlen, ihm ein Bad zu rüsten.«
Drauf hab er Ungebührliches von ihr
Verlangt, sie sei entsprungen, mich zu suchen.
Da lief ich frisch hinzu, so wie ich war,
Und mit der Axt hab ich ihm 's Bad gesegnet.

Werni:
Ihr tatet wohl, kein Mensch kann Euch drum schelten.
 

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*¡¡Ãæµé
Bitte, bitte, Hanni,
bitte hab mich lieb.
laß mich nachts zu dir gehn
wie ein echter Dieb.
Bitte, bitte, Hanni,
bitte hab mich lieb.
Ich will auch ganz still sein,
ich sag nicht wie.

Ich komm gegen Mitternacht,
Elvis auf dem Poster lacht,
deine Eltern schlafen brav, die guten.
Love me tender legst du auf,
und ich schleich auf Strümpfen rauf,
mach es vorher aus das Licht,
ich verlauf mich nicht.

Bitte, bitte, Hanni ...
Lautlos küß ich dich, oh je,
wie verrückt von Kopf bis Zeh,
das wird nicht so leicht als ich vermute.
Deine Augen und dein Mund,
und das andere so rund,
ich denk besser nicht erst dran,
denn ich bin ein Mann.
¡ÊJörg Hindemith¡Ë

Da heeßted nun, Gesang ist schön,
ick sing och hin und wieder.
beim Kochen und Bulettendrehn,
doch een Jesang ist mir zuwider.
Det ist der Song, den Hugo singt,
mein Oller, blau wie'n Veilchen.
Wenn man ihn nachts zu Hause bringt,
hör ick ihn unten kreischen:

Jetzt kommt dein Süßer, dein kleines Engelein,
dem tut der Kopf weh vom Heiljenschein.
Jetzt kommt dein Süßer, dein kleines Engelein,
der steht hier unten und kann nich rein.

Denn weeß ick, was die Glocke schlägt,
ist's meistens früh um zehn.
Wie'n Hah, der uff'n Mist rumkräht,
er voll und leer sein Portemonnaie.
Mein Jott, wenn Karel Jott wat singt,
komm mir die Tränen gar wenig,
doch wat mein Oller von sich jibbt,
jeht mir durch Mark und Pfennig.

Jetzt kommt dein Süßer, ...

Doch eenmal dreh' den Spieß ick um,
det hab ick mir jeschworen,
ick sitz nicht Nacht für Nacht herum
und wart uff den Janoven.
Denn werd ick um die Häuser jehn
bei Charlie'n an de Ecke,
mir 'n jewaltjes Ding eindrehn
und hol' mein Ollen aus'm Bette:

Jetzt kommt die Süße, dein kleines Engelein,
der tut der Kopf weh vom Heiljenschein.

"Hugo, kannst du bitte mal runterkommen und das Haus festhalten,
ich kann das Schlüsselloch nicht finden!
Mensch, Herr Nachbar, nu tun se doch nicht so,
als ob se stumm uff beide Ohren sind.
Hick, ick fühl mich wie eine Briefmarke,
wenn ich angefeuchtet bin, bleib ich kleben.
Oh Mensch, meine Flügel sind ja klatschnaß!
Siehst du, du kannst kein Spaß vertragen.
Bitte, such ich mir eben 'ne andre offne Kneipe."
Hugo!¡¡¡¡¡¡¡¡¡ÊHelga Hahnemann¡Ë

Es war am letzten Montag morgen im Zug,
mmh, Menschen war'n da drin mehr als genug.
Mit einem Riesenkoffer schob ein Mann
sich durch die Leute - hoho.
Doch kein böses Wort dran an mein Ohr,
mmh, mit der Zeit kam mir das seltsam vor.
Alle machten ihm Platz mit lächelnden Mund,
plötzlich wußte ich den Grund.
Freundliches Wort ist ein Schlüssel zum Glück,
trägst du es fort, kehrt es zu dir zurück.
Wer sagt ein nettes, freundliches
Wort ist ein Schlüssel zum Glück,
trägst du es fort, kehrt es zu dir zurück.

Gleich am nächsten Tag hab ich das ausprobiert,
auch bei mir hat das wunderbar funktioniert.
Ein kleines Lächeln, ein freundlicher Blick
kehr'n zu dir zurück, du kannst es probier'n.
Freundliches Wort ist ein Schlüssel zum Glück ...
Freundliches Wort ist ein Schlüssel zum Glück,
trägst du es fort, kehrt es zu dir zurück.
Freundliches Wort ist ein Schlüssel zum Glück,
trägst du es fort, kehrt es zu dir zurück.
Glaub mir: freundliches Wort ist ein Schlüssel zum Glück,¡¡¡¡¡¡¡¡¡ÊMaja Catrin Fritsche¡Ë

Oh, mein Gott, ich schäm mich,
denn gestern war ich nämlich zu lustig.
Daß ich heute down bin
und schrecklich anzuschaun bin, das wußt' ich.
Ab und zu passiert das,
aber mich geniert das mächtig.
Nie mehr so 'n Idiot sein,
dann schon lieber tot sein möcht' ich.
Und das Allerschlimmste ist:

Erna kommt, Erna kommt wieder mal,
Erna kommt!
Heut' ist der Tag, an dem Erna kommt,
und wenn sie sagt sie kommt,
kommt sie prompt.

Ordnung muß ins Zimmer,
die Erna war schon immer sehr häuslich.
Und ich restaurier' mich,
wasch und parfümier mich ganz scheuslich.
Eine Karo rauch' ich
und zum Fitsein brauch ich Mokka.
Dann mach ich gymnastisch
meinen Leib elastisch locker.
Und dann freu ich mich auf sie.

"Ich sag 's euch ehrlich, wie 's ist, Leute:
Wenn ich diese Mordsbraut nicht hätte, ich würde
versacken. Absolut! Sie ist die einzige, die mich
völlig im Griff hat. Hoffentlich wißt ihr nun, warum
ich heut so unwahrscheinlich high bin!"

Erna kommmt, und wenn sie sagt sie kommt,
kommt sie prompt....
 

Au PairÊ罸¡¡¡Ê¥É¥¤¥Ä¡Ë

 Åê¹Æ¼Ô¡§World Au Pair in JAPAN¡¡  Åê¹ÆÆü¡§2009ǯ 3·î24Æü(²Ð)03»þ26ʬ18ÉÃ
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ÆüËÜ¿ÍAu Pair¤òõ¤·¤Æ¤¤¤Þ¤¹!!!


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Deutsch fuer alle -14.03.09 -

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Fest gemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden!
Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben!
Doch der Segen kommt von oben.

Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
Was durch schwache Kraft entspringt;
Den schlechten Mann muß man verachten,
Der nie bedacht, was er vollbringt.
Das ist's ja, was den Menschen zieret,
Und dazu ward ihm der Verstand,
Daß er im Herzen spüret,
Was er erschaffen mit seiner Hand.

Nehmt Holz vom Fichtenstamme
Doch recht trocken laßt es sein,
Daß die eingepreßte Flamme
Schlage zu dem Schwalch hinein!
Kocht des Kupfers Brei!
Schnell das Zinn herbei,
Daß die zähe Glockenspeise
Fließe nach der rechten Weise!

Was in des Dammes tiefer Grube
Die Hand mit Feuers Hilfe baut,
Hoch auf des Turmes Glockenstube,
Da wird es von uns zeugen laut.
Noch dauern wird's in späten Tagen
Und rühren vieler Menschen Ohr,
Und wird mit dem Betrübten klagen
Und stimmen zu der Andacht Chor.
Was unten tief dem Erdensohne
Das wechselnde Verhängnis bringt,
Das schlägt an die metallne Krone,
Die es erbaulich weiter klingt.

Weiße Blasen seh' ich springen;
Wohl! die Massen sind im Fluß.
Laßt's mit Aschensalz durchdringen,
Das befördert schnell den Guß.
Auch vom Schaume rein
Muß die Mischung sein,
Daß vom reinlichen Metalle
Rein und voll die stimme schalle.

Denn mit der Freude Feierklange
Begrüßt sie das geliebte Kind
Auf seines Lebens ersten Gange,
Den es in des Schlafes Arm beginnt.
Ihm ruhen noch im Zeitenschoße
Die schwarzen und die heitern Lose;
Der Mutterliebe zarte Sorgen
Bewachen seinen goldnen Morgen.
Die Jahre fliehen pfeilgeschwind.
Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe,
Er stürmt ins Leben wild hinaus,
Durchmißt die Welt am Wanderstabe,
Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus.
Und herrlich in der Jugend Prangen,
Wie ein Gebild aus Himmelshöhn,
Mit züchtigen, verschämten Wangen,
Sieht er die Jungfrau vor sich stehn.
Da faßt ein namenloses Sehnen
Des Jünglings Herz, er irrt allein,
Aus seinen Augen brechen Tränen,
Er flieht der Brüder wilden Reihn.
Errötend folgt er ihren Spuren
Und ist von ihrem Gruß beglückt,
Das Schönste sucht er auf den Fluren,
Womit er seine Liebe schmückt.
O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,
Der ersten Liebe goldne Zeit,
Das Auge sieht den Himmel offen,
Es schwelgt das Herz in Seligkeit;
O daß sie ewig grünen bliebe,
Die schöne Zeit der jungen Liebe!

Wie sich schon die Pfeifen bräunen!
Dieses Stäbchen tauch' ich ein:
Sehn wir's überglast erscheinen,
Wird's zum Gusse zeitig sein.
Jetzt, Gesellen, frisch!
Prüft mir das Gemisch,
Ob das Spröde mit dem Weichen
Sich vereint zum guten Zeichen.

Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
Wo Starkes sich und Mildes paarten,
Da gibt es einen guten Klang.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.
Lieblich in der Bräute Locken
Spielt der jungfräuliche Kranz,
Wenn die hellen Kirchenglocken
Laden zu des Festes Glanz.
Ach! des Lebens schönste Feier
Endigt auch den Lebensmai:
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
Reißt der schöne Wahn entzwei.
Die Leidenschaft flieht,
Die Liebe muß bleiben;
Die Blume verblüht,
Die fruchtmuß treiben.
Der Mann muß hinaus
In's feindliche Leben,
Muß wirken und streben
Und pflanzen und schaffen,
Erlisten, erraffen,
Muß wetten und wagen,
Das Glück zu erjagen.
Da strömet herbei die unendliche Gabe,
Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe,
Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus.
Und drinnen waltet
Die züchtige Hausfrau,
Die Mutter der Kinder,
Und herrschet weise
Im häuslichen Kreise,
Und lehret die Mädchen
Und wehret den Knaben,
Und reget ohn' Ende
Die fleißigen Hände,
Und mehrt den Gewinn
Mit ordnendem Sinn,
Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden,
Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden,
Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein
Die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein,
Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer,
Und ruhet nimmer.
 

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Deutsch fuer alle - 28.02.09 -

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06.02.2009 ¡¡2004 traute Barack Obama niemand zu, Senator des US-Bundesstaates Illinois zu werden. Er gewann die Wahl mit Rekordvorsprung. Danach gaben ihm die Kommentatoren keine Chance gegen Hillary Clinton im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur, doch er gewann erneut. Dass die Amerikaner keinen Farbigen zu ihrem Präsidenten wählen würden, widerlegte er ebenfalls.¡¡¡¡Und nach der Wahl? Viele sagten, er könne seine Versprechen nicht halten, die Hoffnungen nicht erfüllen. Doch Obama ist ins Rollen gekommen. In einem Jahr soll Guantanamo geschlossen sein, und jetzt erfüllte er Wahlversprechen Nummer zwei. Vier Millionen Kinder erhalten eine Krankenversicherung. Das ist nur der erste Teil einer Reform, nach der sich auch der Rest der fast 50 Millionen Bürger ohne Versicherung endlich eine leisten kann. Eltern können ihre Kinder zu Vorsorgeuntersuchungen schicken und Medikamente bekommen, die vorher zu teuer waren. Schlecht ist anders. Obama schafft es langsam sogar, einige Republikaner von sich zu überzeugen: Über ein Fünftel von ihnen stimmte der Gesetzesnovelle zu. Der Rest beklagte allerdings, dass nun legale Immigrantenkinder nicht erst nach fünf Jahren versichert sind, sondern sofort. Dieses Menschenbild spricht für sich.
Der neue Präsident ist gewiss kein Heiliger, doch ein wenig mehr sollten sie ihm mittlerweile zutrauen.
30.01. Über Sinn und Unsinn, Nutzen und Grenzen dieses 819 Milliarden Dollar schweren Konjunkturpakets für eine kränkelnde USA-Wirtschaft kann man aus ökonomischer Sicht sicher trefflich streiten. Die Abstimmung im Repräsentantenhaus hatte aber auch eine zusätzliche politische Dimension. Dass die Vorlage mit der Nummer H.R.1 für eines der teuersten Gesetze in der Geschichte des Landes die erste Parlamentskammer passiert hat, ist keine Überraschung. Schließlich wird der gesamte Kongress von der Partei des Präsidenten dominiert. Doch Barack Obama hätte nur zu gern das Exempel für die von ihm so sehr beschworene Einheit aller Amerikaner in schweren Krisenzeiten präsentiert. Er wollte das Mammutvorhaben zur Rettung bzw. Schaffung von drei bis vier Millionen Arbeitsplätzen unbedingt auf eine parteiübergreifende Basis stellen. Doch selbst sein Bittgang ins Kapitol fruchtete nicht. Kein Republikaner stimmte für das Projekt, es passt nicht in ihr Weltbild. Sogar elf demokratische Abgeordnete verweigerten sich. Die Konservativen wollen mehr Steuersenkungen sowie weniger Staat und Sozialausgaben. Höhere Hilfen für Arbeitslose und Arme, größere Investitionen in Bildung, Gesundheitswesen und Infrastruktur, das geht ihnen gegen den ideologischen Strich. So ist der erste Abstimmungserfolg im Parlament in gewisser Weise auch der erste innenpolitische Dämpfer für den neuen Präsidenten.
27.01. Mit den Skandalen, einer Konstante unseres schönen freiheitlichen Lebens, verhält es sich so: Manche sind wirklich welche. Lebensmittelskandale, Steuerhinterziehungsskandale, Dopingskandale, Bankenskandale. Andere werden nur inszeniert, damit interessierte Medien die Quote hoch halten können. Und wieder andere Tatsachen bringen es einfach nicht zum Skandal, obwohl sie das Zeug dazu mehr als aufweisen.  Für den jüngsten Fall sorgen gerade Bundesinnenminister Schäuble bzw. die in größeren Teilen CDU-fromme deutsche Öffentlichkeit. Sie spielte Schäubles barsche Weigerung, Insassen aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo aufzunehmen, zunächst zur kleinen Fehde mit Außenminister Steinmeier herunter. Der zeigt sich offen für die Aufnahme. Das Kleinreden konnte eine Weile gut funktionieren, weil die Kanzlerin auch hier noch laviert, um Witterung nach den stärkeren Bataillonen aufzunehmen. Dabei handelt es sich bei dieser Verweigerung um ein Armutszeugnis, gegen das sie hätte einschreiten sollen. Denn von den noch knapp 250 in Guantanamo auf Kuba gefangen gehaltenen Menschen, manche schon über sieben Jahre, ohne Prozess, würde höchstens eine gute Hand voll nach der Freilassung den Wunsch äußern, nach Deutschland zu wollen. Weil ihnen in ihren Heimatländern politische Verfolgung und Schlimmeres droht. Und da sieht sich Deutschlands Innenminister nicht einmal in der Lage, wenigstens Einzelfallprüfungen zuzusagen? Sondern er holt tatsächlich die großen Vorhängeschlösser raus und ordert Stacheldraht: Hier kommt keiner rein!  Und er will die ganze EU auf diese Linie bringen. Beschämend.  Denn es geht nicht um die Einfuhr von Terroristen. Selbst CDU-frommste Medien hegen keine Zweifel, dass in Guantanamo nicht wenige Menschen einsitzen, die sich unmittelbar nach dem 11. September 2001 einfach zur falschen Zeit am falschen Platz befanden. Dass sie in Guantanamo teilweise in Käfigen gehalten und zwecks gewünschter Aussagen gefoltert wurden. Großmütig räumt Schäuble ein, Unschuldige müssten freigelassen werden. Um dann kaltschnäuzig hinzuzufügen: »Wenn sie aus Ländern kommen, in die sie aus Menschenrechtsgründen nicht zurückkehren können, müssen sie eben in den USA bleiben.« Abgesehen davon, dass jahrelange grundlose Haft unter unwürdigen, rechtlosen Bedingungen keine Einladung zum Verweilen ist: Was ist denn nun mit den Menschenrechten? Kennen manche die vor allem dann, wenn es um den Nachweis ihrer Verletzung in der DDR, in China oder in Russland geht? Das klappt ja wunderbar. Oder darf ein geschundener Mensch in ihrem Namen auch äußern, künftig in Deutschland leben zu wollen, auch wenn er kein Deutscher ist? Soll er offensichtlich nicht. Und obendrein zeigen wir beispielsweise mit Fingern auf den syrischen Staatschef Assad, über dessen Regime man streiten kann, aber er hat über eine Million irakische Flüchtlinge im Lande. Wegen der von Lügen gestützten US-Aggression gegen Irak, die Angela Merkel übrigens, damals noch in der Opposition, für richtig befunden hat. Wenn einer wie Assad sagt, nichts geht mehr, kann man das verstehen. Aber Deutschland, wegen sieben oder acht eventuellen Zuwanderern? Peinlich.¡¡Weitere Fragen drängen sich auf. Unter dem unglückseligen George W. Bush ließ sich Deutschland in seiner Bündnistreue gegenüber den USA lange kaum übertreffen. Frau Merkel besuchte ihn privat auf seiner Ranch, als fast alle schon deutlich auf Distanz gegangen waren. Von Empörung über das Lager Guantanamo vernahm man die ganze Zeit recht wenig. Und nun, da Obama Rechtsstaatlichkeit herstellen will, mauern wir. Zwar wird es demnächst wohl einen Kompromiss in Richtung Aufnahme geben. Schäuble kann sich weiterhin alles erlauben, und die Kanzlerin schweigt.
 

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Deutsch fuer alle - 13.12.08 -

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Johann Joachim Winckelmann
Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst
Der gute Geschmack, welcher sich mehr und mehr durch die Welt ausbreitet, hat sich angefangen zuerst unter dem griechischen Himmel zu bilden. Alle Erfindungen fremder Völker kamen gleichsam nur als der erste Same nach Griechenland und nahmen eine andere Natur und Gestalt an in dem Lande, welches Minerva, sagt man, vor allen Ländern, wegen der gemäßigten Jahreszeiten, die sie hier angetroffen, den Griechen zur Wohnung angewiesen, als ein Land, welches kluge Köpfe hervorbringen würde.
Der Geschmack, den diese Nation ihren Werken gegeben hat, ist ihr eigen geblieben; er hat sich selten weit von Griechenland entfernt, ohne etwas zu verlieren, und unter entlegenen Himmelsstrichen ist er spät bekannt geworden. Er war ohne Zweifel ganz und gar fremd unter einem nordischen Himmel, zu der Zeit, da die beiden Künste, deren große Lehrer die Griechen sind, wenig Verehrer fanden; zu der Zeit, da die verehrungswürdigsten Stücke des Correggio im königlichen Stalle zu Stockholm vor die Fenster, zu Bedeckung derselben, gehängt waren.
Laokoon war den Künstlern im alten Rom ebendas, was er uns ist: des Polyklets Regel; eine vollkommene Regel der Kunst.
Ich habe nicht nötig anzuführen, daß sich in den berühmtesten Werken der griechischen Künstler gewisse Nachlässigkeiten finden: der Delphin, welcher der Mediceischen Venus zugegeben ist, nebst den spielenden Kindern; die Arbeit des Dioskorides, außer der Hauptfigur, in seinem geschnittenen Diomedes mit dem Palladio, sind Beispiele davon. Man weiß, daß die Arbeit der Rückseite auf den schönsten Münzen der ägyptischen und syrischen Könige den Köpfen dieser Könige selten beikommt. Große Künstler sind auch in ihren Nachlässigkeiten weise, sie können nicht fehlen, ohne zugleich zu unterrichten. Man betrachte ihre Werke, wie Lucian den Jupiter des Phidias will betrachtet haben, den Jupiter selbst, nicht den Schemel seiner Füße.
Die Kenner und Nachahmer der griechischen Werke finden in ihren Meisterstücken nicht allein die schönste Natur, sondern noch mehr als Natur, das ist, gewisse idealische Schönheiten derselben, die, wie uns ein alter Ausleger des Plato lehrt, von Bildern, bloß im Verstande entworfen, gemacht sind.
Der schönste Körper unter uns wäre vielleicht dem schönsten griechischen Körper nicht ähnlicher, als Iphikles dem Herkules, seinem Bruder, war. Der Einfluß eines sanften und reinen Himmels wirkte bei der ersten Bildung der Griechen, die frühzeitigen Leibesübungen aber gaben dieser Bildung die edle Form. Man nehme einen jungen Spartaner, den ein Held mit einer Heldin gezeugt, der in der Kindheit niemals in Windeln eingeschränkt gewesen, der von dem siebenten Jahre an auf der Erde geschlafen und im Ringen und Schwimmen von Kindesbeinen an war geübt worden. Man stelle ihn neben einen jungen Sybariten unserer Zeit: und alsdann urteile man, welchen von beiden der Künstler zu einem Urbilde eines jungen Theseus, eines Achilles, ja selbst eines Bacchus nehmen würde. Nach diesem gebildet, würde es ein Theseus, bei Rosen, und nach jenem gebildet, ein Teheseus, bei Fleisch erzogen, werden, wie ein griechischer Maler von zwei verschiedenen Vorstellungen dieses Helden urteilt.
Es ist auch bekannt, wie sorgfältig die Griechen waren, schöne Kinder zu zeugen. Quillet in seiner Kallipädie zeigt nicht so viel Wege dazu, als unter ihnen üblich waren. Sie gingen sogar so weit, daß sie aus blauen Augen schwarze zu machen suchten. Auch zur Beförderung dieser Absicht errichtete man Wettspiele der Schönheit. Sie wurden in Elis gehalten; der Preis bestand in Waffen, die in dem Tempel der Minerva aufgehängt wurden. An gründlichen und gelehrten Richtern konnte es in diesen Spielen nicht fehlen, da die Griechen, wie Aristoteles berichtet, ihre Kinder im Zeichnen unterrichten ließen, vornehmlich weil sie glaubten, daß es geschickter mache, die Schönheit in den Körpern zu betrachten und zu beurteilen.

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Kaffee-Salon/¸òή¹Ö±é²ñ

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     Einladung zum Kaffee-Salon fuer Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten

wann: 17:30-19:30 Uhr 05/11/08(Mi.)
wo: Shogai Gakushu Zentrum Nagoya-Nord: Kita shogai gakushu center(Nagoyashi kita-ku kurokawahondouri 2-16-3 Tel: 052-981-3636) U-Bahn: kurokawa 5 Min.
was: "Mein Leben zwischen Ost und West"
Gespraechspartner: Wolfgang Haedrich (ehemaliger Lehrer der Paedagogischen Hochschule Dresden, Logik/Rhetorik)
  Es wird mit Japanisch-Uebersetzung ca.60 Minuten ganz offen erzaehlt, wie ein zwangpensionierter Ossi ber die Veraenderungen und Differenzen in und zwischen den alten Bundeslaendern, der frueheren DDR und auch Japan seit der „Wiedervereinigung¡È vor 18 Jahren, inklusive Bildung und Erziehung, betrachtet....
Darauf folgt Frage und Antwort mit Herrn Haedrich bei Kaffee bzw. Tee.

Wir freuen uns schon darauf echt, dass du Zeit und Lust dazu haben wuerdest und wir uns miteinander gemuetlich unterhalten bzw. lebhaft diskutieren koennten.

Mit freundlichen Gruessen und bis bald!

Veranstalterin: Institut fuer Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten

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  Am 14. Oktober 2002 ist der bekannte Komponist Norbert Schultze(1911- 2002), unter anderem Schöpfer des weltbekannten Liedes "Lili Marleen", der Märchenopern "Schwarzer Peter" und "Das kalte Herz", des Musicals "Käpt'n Bay-Bay" mit dem Evergreen "Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise" und unzähliger Film- und Fernsehmusiken, im Alter von 91 Jahren an seinem letzten Wohnsitz in Bad Tölz verstorben.

1. Vor der Kaserne
Vor dem großen Tor
Stand eine Laterne
Und steht sie noch davor
So woll'n wir uns da wieder seh'n
Bei der Laterne wollen wir steh'n
|: Wie einst Lili Marleen. :|

2. Unsere beide Schatten
Sah'n wie einer aus
Daß wir so lieb uns hatten
Das sah man gleich daraus
Und alle Leute soll'n es seh'n
Wenn wir bei der Laterne steh'n
|: Wie einst Lili Marleen. :|

3. Schon rief der Posten,
Sie blasen Zapfenstreich
Das kann drei Tage kosten
Kam'rad, ich komm sogleich
Da sagten wir auf Wiedersehen
Wie gerne wollt ich mit dir geh'n
|: Mit dir Lili Marleen. :|

4. Deine Schritte kennt sie,
Deinen zieren Gang
Alle Abend brennt sie,
Doch mich vergaß sie lang
Und sollte mir ein Leids gescheh'n
Wer wird bei der Laterne stehen
|: Mit dir Lili Marleen? :|

5. Aus dem stillen Raume,
Aus der Erde Grund
Hebt mich wie im Traume
Dein verliebter Mund
Wenn sich die späten Nebel drehn
Werd' ich bei der Laterne steh'n
|: Wie einst Lili Marleen. :|
  (Hans Leip 1915/Norbert Schultze 1938)

   Nach mehrmonatiger Tätigkeit als Aufnahmeleiter der Telefunken GmbH entschloss sich Schultze 1936, als freier Komponist für Bühne und Film sein Glück zu versuchen. In der Zeit des Nationalsozialismus lieferte Schultze eine Reihe von Kompositionen zu Soldaten- und Propagandaliedern. 1940 war Schultze auf Anraten NSDAP-Mitglied geworden, um nicht eingezogen zu werden. 1943 ehelichte er die bulgarische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Iwa Wanja, die dem Gatten Libretti zu mehreren seiner Bühnenwerke schrieb.
Im Auftrag von Propagandaminister Joseph Goebbels (NSDAP) vertonte er Stücke wie "Von Finnland bis zum schwarzen Meer" (darin die Textzeile "Führer, befiehl, wir folgen dir", als Refrain), ...

Hans Leip (1893-1983)
Seine Sehnsucht galt dem Hafen und dem Wasser. Deswegen gab er von den Berufen, die sein Vater ausgeübt hatte, am liebsten den des Schauermanns, d.h. eines Hafenarbeiters an. Als 17-jähriger Schüler hat Hans Leip in den Ferien drei Wochen als Gehilfe des Schiffkochs eine Reise auf einem Fischdampfer mitgemacht. Dies war die einzige direkte Berührung mit der Seefahrt.  Stattdessen wurde er Lehrer und gleich darauf eingezogen, als der Erste Weltkrieg ausbrach. Ein Sturz, der zu einem längeren Aufenthalt in Lazaretten und Krankenhäusern führte, befreite ihn Ende 1915 von seiner Militärpflicht. Den langen Aufenthalt nutzte er u.a. zum Schreiben des Gedichtes "Lili Marleen", das aber erst 1937 veröffentlicht wurde.
Nach dem Krieg beendete Hans Leip seine Lehrertätigkeit und widmete sich ganz dem Malen, Zeichnen und vor allem der Schriftstellerei. Den ersten großen Erfolg erzielte er mit dem Roman "Godekes Knecht", der mit dem Romanpreis der Kölnischen Zeitung ausgezeichnet wurde. Dieses Buch ist sein sprachstärkstes Werk. Im Jahr 1921 verbrachte er mit der Puppenspielerin Cläre Popp einen Sommer in Övelgönne. Dies regte ihn zu dem zauberhaften Gedicht "Muschemusch" an. Von Blankenese aus ging er nach dem Bombenangriffen 1943 in die Stadt und zeichnete Schäden und die betroffenen Menschen. Diese Zeichnungen veröffentlichte Axel Springer im Jahr 1963 unter dem Titel "Hamburg im Jahr 1943". Darin stand auch das bewegende Gedicht "Lied im Schutt", das Hans Leip unter dem Eindruck des Schreckens geschrieben hatte. Dieses Gedicht wurde schon am 3. November 1943 von der satirischen Zeitschrift "Simplicissimus" abgedruckt, ein für die damalige Zeit unerhörtes Wagnis.
In den letzten Kriegsjahren lebte Hans Leip in Tirol, kam nach dem Krieg nach Hamburg wieder zurück, um seine Vaterstadt dann am 23. März 1948 endgültig zu verlassen. Über mehrere Stationen fand er im Oktober 1954 in Früthwillen in der Schweiz seine letzte Heimat. Dort starb er am 6. Juni 1983, kurz vor seinem 90. Geburtstag.

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PARTY

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  am 21.Juli findet SOMMER KONZERT mit ŽËŽÞްŽÙund Wurststatt. Eintritt\3000    genauer Plan rufst mir  direkt unter:
    090-8431-5515       oder E-mail :             yuka.spize4211@ ezweb.  ne.jp
  euer  Yuka
 

Kaffee-Salon/¥É¥¤¥Ä¸ì·÷¸òή

 Åê¹Æ¼Ô¡§doitsugoken  Åê¹ÆÆü¡§2008ǯ 6·î22Æü(Æü)11»þ55ʬ37ÉÃ
    Einladung zum Kaffee-Salon für Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten

wann: um 14:30 - 16:30 Uhr 06/07/08(So.)
wo: Shogai Gakushu Zentrum Nagoya-Nord: Kita shogai gakushu center(Nagoyashi kita-ku kurokawahondouri 2-16-3 Tel: 052-981-3636) U-Bahn:kurokawa 5 Min.
was: Meine Heimat Rheingau und meine Eindrücke von der Erfahrung in Japan
Gesprächspartnerin: Frau Maria Knodt, z. Z Austauschstudentin für Betriebswissenschaft an der Nagoya-Shoukadaigaku
wie: Frau Knodt erzählt zuerst von ihrer Heimat, Frankfurt/M., Lorely u.a. und dann von ihren positiven und negativen Erfahrungen, Fragen o.ä. in Japan mit Übersetzung ca. 60 Minuten, bei Kaffee ganz frei und locker. Darauf folgt eine 'Frage und Antwort'-Runde und dann ab 16:30 kann man sich in einer gemütlichen Kneipe bei Bier/Wein und Essen noch locker miteinander unterhalten.

Veranstalterin: Institut für Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten

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      Kaffee-Salon/¥É¥¤¥Ä¸ì·÷¸òή¤Î½¸¤¤¤Ø¤Î¾·ÂÔ

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Deutschunterricht

 Åê¹Æ¼Ô¡§Maria  Åê¹ÆÆü¡§2008ǯ 5·î20Æü(²Ð)19»þ52ʬ40ÉÃ
  Hello,

I am an exchange student from Germany and am currently studying at the "Nagoya University of Commerce and Business (NUCB)". I would like to give private or class lessons for Japanese students in German as a side job. As I live in Japan the second time, I can also speak a little bit Japanese (Japanese Language Proficiency Test, Level 3). If you want to have private lessons in German or if you know somebody, who searches for a German teacher, please contact me at: maria.knodt@ebs.edu

Regards,
Maria
 

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Zeit:
25.08.2008-29.08.2008, 10.00 Uhr-12.30 Uhr bzw. 13:30 Uhr -16:00 Uhr

Ort:
Zu Fuss eine Minute vom Bahnhof Oji der JR Yamanote Linie

Unterrichtsinhalt:
Deutschunterricht fuer Anfaenger, Gesprochenes Deutsch zur Vorbereitung der muendlichen Aufnahmepruefung an Hochschulen fuer Musik. Das erforderliche Unterrichtsmaterial wird von uns vorbereitet.

Zahl der Teilnehmer:
Ende Mai wird dieser Kurs beworben, die Zahl steht daher noch nicht fest, ist jedoch auf maximal 12 Personen begrenzt.


Besondere Vorteile fuer Sie:
¡¦ Sie koennen unter den Teilnehmern Ihrer Sprach Kurs fuer unseren Kurs werben.
¡¦ Unsere Firma wirbt fuer Ihre Sprach Kurs.

Ich wuerde mich sehr freuen, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten wollten. Ich bitte um Ihre Antwort.

Mit freundlichen Gruessen

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¡¡E-mail.info@bfmcompany.jp
¡¡Tel.(078)-596-5454
¡¡Fax.(078)-596-5455
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http://www.bfmcompany.jp/

 

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http://kaigaiseikatsu.worldfriends.tv

 

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http://www.cafetreff.com/

http://www.cafetreff.com/

 

Deutsch-Lessson

 Åê¹Æ¼Ô¡§Josef  Åê¹ÆÆü¡§2008ǯ 1·î 5Æü(ÅÚ)20»þ50ʬ39ÉÃ
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  Guten Tag, mein Name ist Josef und bin Deutschlehrer.
Als Deutschlehrer habe ich lange Erfahrung. Ich unterrichte in der Yokohama-Gegend. Deutsch macht Spass
und ist nicht so schwer mit dem richtigen Lehrer. Ich freue mich auf Ihre E-Mail:-)
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Kurz Au-pair Familie!!

 Åê¹Æ¼Ô¡§Yuuri  Åê¹ÆÆü¡§2007ǯ12·î11Æü(²Ð)22»þ05ʬ40ÉÃ
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  Hallo.
Ich bin japanerin und wohne jetzt gerade in der Schweiz(Zurich).
Ich mache hier Austausch f 1 Jahr an der Universit Zurich.
Ich suche eine freundlichen Familie in Deutschland oder in der Schweiz wrend winter Ferien.
Ich mag kleinen Kindern und bin ganz ordentliche Mensch.
Lider kann ich nur 1 Monat(etwa 07.01.2008-10.02.2008) bleiben weil ich noch mein Studium habe.
Aber werde ich f Sie mein Bests tun und ich warte auf Ihren e-mail!
Vielen Dank.
 

Native German Teacher Wanted

 Åê¹Æ¼Ô¡§TCLC  Åê¹ÆÆü¡§2007ǯ 8·î22Æü(¿å)16»þ55ʬ53ÉÃ
  This is TCLC, Tokyo Center for Languge and Culture,
a company which gives language lessons to business
people by sending a teacher to the clients's company.

We need a native German teacher for the students in
a company near Kaihin-makuhari station in Chiba
prefecture from October, 2007.

We pay 3400-yen per hour and transportation expense.

If you are interested, please send us your resume.

Thank you very much.


TCLC (Tokyo Center for Language and Culture)
Person in charge¡§(Mr.) Ando
e-mail ¡§¡¡ando@tclc-web.co.jp
tel¡¡¡¡¡§¡¡03¡Ý3486¡Ý7661
fax¡¡¡¡¡§¡¡03¡Ý3486¡Ý7634
Url¡¡¡¡¡§¡¡http://www.tclc-web.co.jp

http://www.tclc-web.co.jp

 

Japan-Salon Innsb.

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         Einladung zum Japan-Salon in Tirol
Vorstellung der Japanischen Tuscheschrift-Kalligraphie(=shodou) und Auffuehrung von modernen Japanischen Liedern

wann: Samstag, 14. Juli 07  ab 14:00 Uhr
wo: c/o Namiki(6020 Innsbruck, Schoepfstrasse 49/Ecke Innrain) Man kann ohne Bescheidssagung kommen.
Gespraechspartner: Prof. NAMIKI Takeshi, Nagoya (ehem. Ehime-Universitaet, Ehime/Japan) macht zuerst eine kurze Einfuehrung in die Japanische Sprache und gleichzeitig schreibt er die Japanischen Zeichen mit echtem Tusche-Pinsel aus Marderhundsschwanz und Bambus. Dabei kann man probieren, selber zu schreiben (http://www.saiga-jp.com/gift/shodo/shodo1.html).
Im zweiten Teil, frisch hergestellten gren Tee schluerfend, hoert man paar Japanische Lieder seit 1900 mit Erlaeuterungen von Herrn Namiki per Tonband und danach kann man sich miteinander unterhalten und verschiedenartige Fragen ueber Japan auf Deutsch bzw. Englisch oder auf Japanisch stellen.

Veranstalterin: Institut fuer Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten
http://231.teacup.com/doitsugoken/bbs
Eintritt: frei
Anfrage: E-Mail, namikitde@yahoo.de

Es ist empfohlen, moeglichst den oeffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und moeglicherweise Hausschuhen bei sich mitzubringen.

http://8701.teacup.com/heineforschungresearch/bbs

 

Juku bzw. Dojo fuer Japanisch

 Åê¹Æ¼Ô¡§namiki  Åê¹ÆÆü¡§2007ǯ 6·î24Æü(Æü)00»þ02ʬ59ÉÃ
  Japanisch macht Spass!  Juku bzw. Dojo fuer Japanisch-Kurs in Innsbruck geoeffnet!
Auch Tusche-Kalligraphie(=shuuji) erteilt ein Muttersprachler mit Nachhilfeerfahrung f. Anf. u. Fortgschr. in Innsbruck ab Anfang Juli bis September 07.

Uchi-deshi(Mitwohn-Schueler): man kann bei uns wohnen und etwa zwei Doppelstunde pro Tag an dem Japanisch-Unterricht intensiv teilnehmen. Dies laeuft wie bei sogenannter "gasshuku bzw. "uchi-deshi mit Vollpension ca. EUR 35,-/Tag. Dabei muss man einen Schlafsack mitbringen und mit anderen bzw. allein in einem Zimmer uebernachten.
Kayoi-deshi(Pendel-Scher): auch kann man von der Stadt diese Juku intensiv bzw. locker besuchen. ca. EUR 15,-/St./Pers.
Lehrmaterial: nach Vereinbarung.
Anmeldung: per E-mail unten

http://231.teacup.com/doitsugoken/bbs
namikitde@yahoo.de
 

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  Einladung zum Kaffee-Salon für Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten

wann: 15:00-17:30 Uhr 23.06.07(SA.)
wo: im kleiner Raum des Aichi-Internationalen Zentrums(Aichi International Plaza, Annex Building,Erdgeschoss ; Sannomaru 2-6-1, Naka-ku, Nagoya-shi¡Ë U-Bahn "shiyakusho" 5 Minuten
was: "Japanische Literatur in Deutschland - Deutsche Literatur in Japan."
Gesprächspartner: Olaf Schiedges (Prof a.o. Pref. Uni Aichi, Japanologie)
  Es wird mit der japanischen Übersetzung ca. 60 Minuten erzählt,  Darauf folgt Frage und Antwort mit Herrn Schiedges bei Kaffee bzw. Tee.

Wir freuen uns schon darauf echt, dass man Zeit und Lust dazu haben wuerde und wir uns miteinander  gemuetlich unterhalten bzw. lebhaft diskutieren koennten.

Mit freundlichen Gruessen und bis bald!

Veranstalterin: Institut fuer Kulturaustausch zwischen Japan und den deutschsprachigen Gebieten
namikitde@yahoo.de

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Tel : 03-3350-7917
Fax : 03-3350-7919

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