アルバイトさいたま市  ハワイパッケージツアー  群馬の求人・転職  seo
teacup. ] [ 無料掲示板 ] [ プレミアム掲示板 ] [ teacup.コミュニティ ] [ ブログ ] [ チャット ]


新着順:7/117 記事一覧表示 | 《前のページ | 次のページ》

Deutsch fuer alle -17.10.09 -

 投稿者:doitsugoken  投稿日:2009年10月12日(月)11時54分19秒
  通報
    *           ドイツ語学習会 in Nagoya

一 内容・日時
1. 入門講座 10月17日(土)午前10時より約1時間
  全くの初歩、アルファベット、発音から始めます。
2. 初級 10月17日(土)11時より約1時間
  易しい読物と会話、文法。民謡、旧東独の状況など
3. 中級 10月17日(土)午後0時より約1時間
  シラー生誕250年:戯曲<Wilhelm Tell>(その7)を楽しく読みます。

* 会場その他は下記10月3日の項に同じ

* 初級(一部)
Es zogen auf sonnigen Wegen
Drei lachende Mädchen vorbei
Sie schwenkten die Röcke verwegen
Und trällerten alle, eins, zwei, drei

Ti ra la la la la, Ti ra la la la la
Ti ra la ti ra la la la la la la la la la
Ti ra la la la la, Ti ra la la la la
und trällerten alle eins, zwei, drei

2. Sie setzen so zierlich die Beine
Und sprangen vergnügt durch den Mai
Ich wurde nicht schlüssig für eine
Drum küßt ich sie alle eins, zwei, drei

3. Aber, ach, eine jede wollt haben
Daß ich nur ihr einziger sei
Sie wollten kein Drittel vom Knaben
Sie wollten mich alle, eins, zwei, drei

1. Auf, du junger Wandersmann,
Bald schon kommt die Zeit heran,
Die Wanderszeit die gibt uns Freud.
Woll'n uns auf die Fahrt begeben,
Das ist unser schönstes Leben,
Große Wasser, Berg und Tal,
Anzuschauen überall.

2. An dem schönen Donaufluß
Findet man so seine Lust
Und seine Freud auf grüner Heid.
Wo die Vöglein lieblich singen
Und die Hirschlein fröhlich springen
Dann kommt man vor eine Stadt,
Wo es gute Arbeit hat.

3. Mancher hinterm Ofen sitzt
Und gar fein die Ohren spitzt,
Kein Stund' vors Haus ist kommen aus.
Den soll man als G'sell erkennen
Oder gar ein Meister nennen,
Der noch nirgends ist gewest,
Nur gesessen in sei'm Nest ?

4. Mancher hat auf seiner Reis'
Ausgestanden Müh und Schweiß
Und Not und Pein. Das muß so sein.
Trägt's Felleisen auf dem Rücken
Trägt es über tausend Brücken,
Bis er kommt nach Innsbruck 'nein,
Wo man trinkt Tiroler Wein.
5. Morgens wenn der Tag angeht
Und die Sonn' am Himmel steht
So herrlich rot wie Milch und Blut
|: Dann ihr Brüder laßt uns reisen
Unserm Herrgott Dank erweisen
Für die schöne Wanderzeit
Hier und in die Ewigkeit

1. Sag mir das Wort,
Dem so gern ich gelauscht,
|: Lang, lang ist's her. :|
Sing mir das Lied,
Das mit Wonne mich berauscht.
Lang, lang ist's her, lang ist's her.
Kehrt doch mit dir
Meine Ruhe zurück,
Du all mein Sehnen,
Du all mein Glück.
Lacht mir wie einstens
Dein liebender Blick,
Lang, lang ist's her, lang ist's her.

2. Denkst du der Seufzer,
Die ich um dich geklagt,
|: Lang, lang ist's her. :|
Als wir vor Schmerz
"Lebewohl" uns gesagt,
Lang, lang ist's her, lang ist's her!
Kehre, o kehre
Doch bald mir zurück,
Du all mein Sehnen,
Du all mein Glück,
Daß mir wie einst lacht
Dein liebender Blick,
Lang, lang ist's her, lang ist' her!
(Thomas Haynes Bayly, 1830)

* 中級(10月3日分から続く)
Rudenz:
Die Ehr, die ihm gebührt, geb ich ihm gern,
Das Recht, das er sich nimmt, verweigr ich ihm.

Attinghausen:
Das ganze Land liegt unterm schweren Zorn
Des Königs - Jedes Biedermannes Herz
Ist kummervoll ob der tyrannischen Gewalt
Die wir erdulden - Dich allein rührt nicht
Der allgemeine Schmerz - Dich siehet man
Abtrünnig von den Deinen auf der Seite
Des Landesfeindes stehen, unsrer Not
Hohnsprechend nach der leichten Freude jagen,
Und buhlen um die Fürstengunst, indes
Dein Vaterland von schwerer Geissel blutet.

Rudenz:
Das Land ist schwer bedrängt - Warum, mein Oheim?
Wer ist's, der es gestürzt in diese Not?
Es kostete ein einzig leichtes Wort,
Um augenblicks des Dranges los zu sein,
Und einen gnäd'gen Kaiser zu gewinnen.
Weh ihnen, die dem Volk die Augen halten,
Dass es dem wahren Besten widerstrebt.
Um eignen Vorteils willen hindern sie,
Dass die Waldstätte nicht zu Östreich schwören,
Wie ringsum alle Lande doch getan.
Wohl tut es ihnen, auf der Herrenbank
Zu sitzen mit dem Edelmann - den Kaiser
Will man zum Herrn, um keinen Herrn zu haben.

Attinghausen:
Muss ich das hören und aus deinem Munde!

Rudenz:
Ihr habt mich aufgefordert, lasst mich enden.
- Welche Person ist's, Oheim, die Ihr selbst
Hier spielt? Habt Ihr nicht höhern Stolz, als hier
Landammann oder Bannerherr zu sein
Und neben diesen Hirten zu regieren?
Wie? Ist's nicht eine rühmlichere Wahl,
Zu huldigen dem königlichen Herrn,
Sich an sein glänzend Lager anzuschliessen,
Als Eurer eignen Knechte Pair zu sein,
Und zu Gericht zu sitzen mit dem Bauer?

Attinghausen:
Ach Uli! Uli! Ich erkenne sie
Die Stimme der Verführung! Sie ergriff
Dein offnes Ohr, sie hat dein Herz vergiftet.

Rudenz:
Ja ich verberg es nicht - in tiefer Seele
Schmerzt mich der Spott der Fremdlinge, die uns
Den Bauernadel schelten - Nicht ertrag ich's,
Indes die edle Jugend ringsumher
Sich Ehre sammelt unter Habsburgs Fahnen,
Auf meinem Erb hier müssig stillzuliegen,
Und bei gemeinem Tagewerk den Lenz
Des Lebens zu verlieren - Anderswo
Geschehen Taten, eine Welt des Ruhms
Bewegt sich glänzend jenseits dieser Berge -
Mir rosten in der Halle Helm und Schild,
Der Kriegstrommete mutiges Getön,
Der Heroldsruf, der zum Turniere ladet,
Er dringt in diese Täler nicht herein,
Nichts als den Kuhreihn und der Herdeglocken
Einförmiges Geläut vernehm ich hier.

Attinghausen:
Verblendeter, vom eiteln Glanz verführt!
Verachte dein Geburtsland! Schäme dich
Der uralt frommen Sitte deiner Väter!
Mit heissen Tränen wirst du dich dereinst
Heimsehnen nach den väterlichen Bergen,
Und dieses Herdenreihens Melodie,
Die du in stolzem Überdruss verschmähst.
Mit Schmerzenssehnsucht wird sie dich ergreifen,
Wenn sie dir anklingt auf der fremden Erde.
O mächtig ist der Trieb des Vaterlands!
Die fremde falsche Welt ist nicht für dich,
Dort an dem stolzen Kaiserhof bleibst du
Dir ewig fremd mit deinem treuen Herzen!
Die Welt, sie fordert andre Tugenden,
Als du in diesen Tälern dir erworben.
- Geh hin, verkaufe deine freie Seele,
Nimm Land zu Lehen, werd ein Fürstenknecht,
Da du ein Selbstherr sein kannst und ein Fürst
Auf deinem eignen Erb und freien Boden.
Ach Uli! Uli! Bleibe bei den Deinen!
Geh nicht nach Altdorf - O verlass sie nicht
Die heil'ge Sache deines Vaterlands!
- Ich bin der Letzte meines Stamms. Mein Name
Endet mit mir. Da hängen Helm und Schild,
Die werden sie mir in das Grab mitgeben.
Und muss ich denken bei dem letzten Hauch,
Dass du mein brechend Auge nur erwartest,
Um hinzugehn vor diesen neuen Lehenhof,
Und meine edeln Güter, die ich frei
Von Gott empfing, von Östreich zu empfangen!

Rudenz:
Vergeblich widerstreben wir dem König,
Die Welt gehört ihm, wollen wir allein
Uns eigensinnig steifen und verstocken,
Die Länderkette ihm zu unterbrechen,
Die er gewaltig rings um uns gezogen?
Sein sind die Märkte, die Gerichte, sein
Die Kaufmannsstrassen, und das Saumross selbst,
Das auf dem Gotthard ziehet, muss ihm zollen.
Von seinen Ländern wie mit einem Netz
Sind wir umgarnet rings und eingeschlossen.
- Wird uns das Reich beschützen? Kann es selbst
Sich schützen gegen Östreichs wachsende Gewalt?
Hilft Gott uns nicht, kein Kaiser kann uns helfen.
Was ist zu geben auf der Kaiser Wort,
Wenn sie in Geld- und Kriegesnot die Städte,
Die untern Schirm des Adlers sich geflüchtet,
Verpfänden dürfen und dem Reich veräussern?
- Nein Oheim! Wohltat ist's und weise Vorsicht,
In diesen schweren Zeiten der Parteiung,
Sich anzuschliessen an ein mächtig Haupt.
Die Kaiserkrone geht von Stamm zu Stamm,
Die hat für treue Dienste kein Gedächtnis,
Doch um den mächt'gen Erbherrn wohl verdienen,
Heisst Staaten in die Zukunft streun.
 
》記事一覧表示

新着順:7/117 《前のページ | 次のページ》
/117