アルバイトさいたま市  ハワイパッケージツアー  群馬の求人・転職  seo
teacup. ] [ 無料掲示板 ] [ プレミアム掲示板 ] [ teacup.コミュニティ ] [ ブログ ] [ チャット ]


新着順:5/117 記事一覧表示 | 《前のページ | 次のページ》

Deutsch fuer alle -31.10.09 -

 投稿者:doitsugoken  投稿日:2009年10月22日(木)12時32分4秒
  通報
  *       ドイツ語学習会 in Nagoya

一 内容・日時
1. 入門講座 10月31日(土)午前10時より約1時間
  全くの初歩、アルファベット、発音から始めます。
2. 初級 10月31日(土)11時より約1.5時間
  易しい読物と会話、文法。民謡、旧東独紹介など
3. 中級 10月31日(土)午後0時30分より約1.5時間
  シラー生誕250年記念:戯曲『ウイリアム・テル』(Wilhelm Tell)−その8− を楽しく読みます。

一 会場 ともに、あいち国際交流プラザ小交流室(名古屋市中区三の丸2-6-1)
一 講師 並木 武(元愛媛大学教授)
一 資料代 実費(500円程度、会員無料) 一般の方・初心者の方の参加歓迎
一 主催 日本・ドイツ語圏文化交流協会
一 連絡先 電話:080-4222-6670(ソフトバンク)
  463-0068 名古屋市守山区瀬古2-306 公団8-604

1)資料ご希望の方は下記または住所・氏名・電話番号等を付して電子メールか返信用封筒同封(80円切手貼付)でお申込み下さい。
2)初めて参加の方は事前にご連絡ください。

* 古書・資料・LP・テープ・CD交換・貸借・売買掲示板:ハイネ、ドイツその他世界の文学・芸術、歴史・地理・哲学・思想、事典・辞書等 和書/原書多数:
http://8517.teacup.com/heinebooksbuecher/bbs

*  初級(下記および10月17日分のうち ”1. Sag mir das Wort,”ではじまる詩その他)
1. Guter Mond, du gehst so stille in den Abendwolken hin.
Bist so ruhig und ich fühle, daß ich ohne Ruhe bin.
Traurig folgen meine Blicke deiner stillen, heitern Bahn.
O, wie hart ist mein Geschicke, daß ich dir nicht folgen kann.

2. Guter Mond, dir darf ich´s sagen, was mein banges Herze kränkt,
und an wen mit bittern Klagen die betrübte Seele denkt!
Guter Mond, du sollst es wissen, weil du so verschwiegen bist,
warum meine Tränen fließen und mein Herz so traurig ist.

3.  Dort in jenem kleinen Tale, wo die dunklen Bäume steh´n,
nah bei jenem Wasserfalle wirst du eine Hütte seh´n.
Geh´ durch Felder, Bäch und Wiesen, blicke sanft zum Fenster hin,
so erblickest du Elisen, aller Mädchen Königin.
  (Worte und Weise um 1780)

1. Stehn zwei Stern am hohen Himmel,
Leuchten heller als der Mond;
|: Leuchten so hell, :|
Leuchten heller als der Mond.

2. Ach, was wird mein Schätzel denken,
Weil ich bin so weit von ihr,
|: Weil ich bin, :|
Weil ich bin so weit von ihr.

3. Gerne wollt ich zu ihr gehen,
Wenn der Weg so weit nicht wär,
|: Wenn der Weg :|
Wenn der Weg so weit nicht wär,

4. Gold und Silber, Edelsteine,
Schönster Schatz, gelt du bist mein,
Ich bin dein, du bist mein,
Ach, was kann denn schöner sein!
(Aus Westerwald/Hessen)

* 中級(17日分全部と下記)
Attinghausen:
Bist du so weise?
Willst heller sehn als deine edeln Väter,
Die um der Freiheit kostbarn Edelstein
Mit Gut und Blut und Heldenkraft gestritten?
- Schiff nach Luzern hinunter, frage dort,
Wie Östreichs Herrschaft lastet auf den Ländern!
Sie werden kommen, unsre Schaf und Rinder
Zu zählen, unsre Alpen abzumessen,
Den Hochflug und das Hochgewilde bannen
In unsern freien Wäldern, ihren Schlagbaum
An unsre Brücken, unsre Tore setzen,
Mit unsrer Armut ihre Länderkäufe,
Mit unserm Blute ihre Kriege zahlen -
- Nein, wenn wir unser Blut dransetzen sollen,
So sei's für uns - wohlfeiler kaufen wir
Die Freiheit als die Knechtschaft ein!

Rudenz:
Was können wir,
Ein Volk der Hirten gegen Albrechts Heere!

Attinghausen:
Lern dieses Volk der Hirten kennen, Knabe!
Ich kenn's, ich hab es angeführt in Schlachten,
Ich hab es fechten sehen bei Favenz.
Sie sollen kommen, uns ein Joch aufzwingen,
Das wir entschlossen sind, nicht zu ertragen!
- O lerne fühlen, welches Stamms du bist!
Wirf nicht für eiteln Glanz und Flitterschein
Die echte Perle deines Wertes hin -
Das Haupt zu heissen eines freien Volks,
Das dir aus Liebe nur sich herzlich weiht,
Das treulich zu dir steht in Kampf und Tod -
Das sei dein Stolz, des Adels rühme dich -
Die angebornen Bande knüpfe fest,
Ans Vaterland, ans teure, schliess dich an,
Das halte fest mit deinem ganzen Herzen.
Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft,
Dort in der fremden Welt stehst du allein,
Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
O komm, du hast uns lang nicht mehr gesehn,
Versuch's mit uns nur einen Tag - nur heute
Geh nicht nach Altdorf - Hörst du? Heute nicht,
Den einen Tag nur schenke dich den Deinen!

Er fasst seine Hand.

Rudenz:
Ich gab mein Wort - Lasst mich - Ich bin gebunden.

Attinghausen lässt seine Hand los, mit Ernst:
Du bist gebunden - Ja Unglücklicher!
Du bist's, doch nicht durch Wort und Schwur,
Gebunden bist du durch der Liebe Seile!

Rudenz wendet sich weg.

- Verbirg dich wie du willst. Das Fräulein ist's
Berta von Bruneck, die zur Herrenburg
Dich zieht, dich fesselt an des Kaisers Dienst.
Das Ritterfräulein willst du dir erwerben
Mit deinem Abfall von dem Land - Betrüg dich nicht!
Dich anzulocken zeigt man dir die Braut
Doch deiner Unschuld ist sie nicht beschieden.

Rudenz:
Genug hab ich gehört. Gehabt Euch wohl.

Er geht ab.

Attinghausen:
Wahnsinn'ger Jüngling, bleib! - Er geht dahin!
Ich kann ihn nicht erhalten, nicht erretten -
So ist der Wolfenschiessen abgefallen
Von seinem Land - so werden andre folgen
Der fremde Zauber reisst die Jugend fort,
Gewaltsam strebend über unsre Berge.
- O unglücksel'ge Stunde, da das Fremde
In diese still beglückten Täler kam,
Der Sitten fromme Unschuld zu zerstören!
Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte
Das Würd'ge scheidet, andre Zeiten kommen,
Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!
Was tu ich hier? Sie sind begraben alle,
Mit denen ich gewaltet und gelebt.
Unter der Erde schon liegt meine Zeit,
Wohl dem, der mit der neuen nicht mehr braucht zu leben!
(Geht ab)

Zweite Szene
Eine Wiese von hohen Felsen und Wald umgeben. Auf den Felsen sind Steige, mit Geländern, auch Leitern, von denen man nachher die Landleute herabsteigen sieht. Im Hintergrund zeigt sich der See, über welchem anfangs ein Mondregenbogen zu sehen ist. Den Prospekt schliessen hohe Berge, hinter welchen noch höhere Eisgebirge ragen. Es ist völlig Nacht auf der Szene, nur der See und die weissen Gletscher leuchten im Mondlicht.
Melchtal, Baumgarten, Winkelried, Meier von Sarnen, Burkhardt am Bühel, Arnold von Sewa, Klaus von der Flüe und noch vier andere Landleute, alle bewaffnet.

Melchtal noch hinter der Szene:
Der Bergweg öffnet sich, nur frisch mir nach,
Den Fels erkenn ich und das Kreuzlein drauf,
Wir sind am Ziel, hier ist das Rütli.
Treten auf mit Windlichtern.
Winkelried: Horch!
Sewa: Ganz leer.

Meier:
's ist noch kein Landmann da. Wir sind
Die ersten auf dem Platz, wir Unterwaldner.

Melchtal:
Wie weit ist's in der Nacht?
Baumgarten:
Der Feuerwächter
Vom Selisberg hat eben zwei gerufen.
Man hört in der Ferne läuten.

Meier:
Still! Horch!
Am Bühel:
Das Mettenglöcklein in der Waldkapelle
Klingt hell herüber aus dem Schwyzerland.

Von der Flüe:
Die Luft ist rein und trägt den Schall soweit.
Melchtal:
Gehn einige und zünden Reisholz an,
Dass es loh brenne, wenn die Männer kommen.
Zwei Landleute gehen.
Sewa:
's ist eine schöne Mondennacht. Der See
Liegt ruhig da als wie ein ebner Spiegel.
Am Bühel:
Sie haben eine leichte Fahrt.
Winkelriedzeigt nach dem See:
Ha seht!
Seht dorthin! Seht ihr nichts?

Meier:
Was denn? - Ja wahrlich!
Ein Regenbogen mitten in der Nacht!

Melchtal:
Es ist das Licht des Mondes das ihn bildet.
Von der Flüe:
Das ist ein seltsam wunderbares Zeichen!
Es leben viele, die das nicht gesehn.
Sewa:
Er ist doppelt, seht, ein blässerer steht drüber.

Baumgarten:
Ein Nachen fährt soeben drunter weg.
Melchtal:
Das ist der Stauffacher mit seinem Kahn,
Der Biedermann lässt sich nicht lang erwarten.
Geht mit Baumgarten nach dem Ufer.
Meier:
Die Urner sind es, die am längsten säumen.
Am Bühel:
Sie müssen weit umgehen durchs Gebirg,
Dass sie des Landvogts Kundschaft hintergehen.
Unterdessen haben die zwei Landleute in der Mitte des Platzes ein Feuer angezündet.

Melchtal am Ufer:
Wer ist da? Gebt das Wort!
Stauffachervon unten:
Freunde des Landes.
Alle gehen nach der Tiefe, den Kommenden entgegen. Aus dem Kahn steigen Stauffacher, Itel Reding, Hans auf der Mauer, Jörg im Hofe, Konrad Hunn, Ulrich der Schmied, Jost von Weiler, und noch drei andere Landleute, gleichfalls bewaffnet.

Alle rufen:
Willkommen!
 
》記事一覧表示

新着順:5/117 《前のページ | 次のページ》
/117